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Half-Life 2: Episode Three

Analyse: Marc Laidlaws "Epistle 3"

28.08.2017 | 23:23 Uhr | von Jasiri
13.773 Hits
26 Kommentare
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Offensichtlich hat Marc Laidlaw mit Half-Life doch noch nicht vollkommen abgeschlossen: Ohne weitere Vorankündigung teilte der ehemalige Autor der Story von Half-Life sowie Half-Life 2 und (in Zusammenarbeit mit anderen Autoren) seiner bisher veröffentlichten Episoden eine Story im Format eines Briefes über seinen Twitter-Account geteilt. "Epistle 3" nennt sich das Machwerk auf seiner Webseite, also quasi Brief Nummer 3.

Das würde nicht einfach auf dem Half-Life Portal landen, wenn es nicht auch eine Relevanz in Sachen Half-Life hätte. Selbstverständlich ist die Zahl 3 im Namen schon verräterisch, handelt es sich bei dem Text jedoch tatsächlich um etwas, was Half-Life 2: Episode 3 werden können. Ein Wissenschaftler namens "Gertie Fremont" erzählt von seinen Erlebnissen und dem, was nach "Epistle 2" so geschah. Der Text schließt offensichtlich auch nur die Story der bereits veröffentlichten Episoden ab, ob es nun Half-Life 3 hätte werden können, ist leider unklar.

Laidlaw arbeitet selbst nicht mehr für Valve und hat daher alle Namen verfälscht. Offenbar ließ ihn das Thema Half-Life jedoch keine Ruhe, sodass er nun einen möglichen Weg, den die Story der Episoden hätte nehmen können, teilen wollte. Er selbst gibt auch mehrfach in Kommentaren auf Twitter an, dass er Valve weiterhin als Teil seiner "Familie" sieht und nicht schaden möchte. Er nennt das Werk ganz offiziell eine "geschlechtsgetauschte Fan-Fic" (die Alternative zu Alyx z.B. ist in dem Text männlich).

Wohl nicht zuletzt, um seiner Beschreibung als "Fan-Fic" Nachdruck zu verleihen, findet man in Epistle 3 nun nicht Gordon Freeman als Erzähler vor, sondern Gertie Fremont. Der Nutzer Perplexrex hat sich die Mühe gemacht, die geänderten Namen auszutauschen und hat auf Pastebin eine bereinigte Version der "verfremdeten" Protagonisten hochgeladen.

Die Geschichte dreht sich um die Ereignisse nach Eli Vances Tod, woraufhin die Rebellen Gordon und Alyx in die Antarktis entsenden, wo das Forschungsschiff Borealis vermutet wurde. Dieses soll bei der Rettung der Menschheit eine besondere Rolle spielen. Auch ein Wiedersehen mit Administrator Breen bzw. einer von den Combine erstellten "Sicherungskopie" seiner Persönlichkeit hätte es geben können. Die Borealis wird dort als ein Schiff, welches sich an mehreren Orten in unterschiedlichen Zeiten befindet, beschrieben. Die Episode endet mit der Feststellung, dass die Combine dank ihrer Überlegenheit vorerst wohl nicht besiegt werden können, doch die Einmischung des G-Man sowie der Vortigaunts lässt die Möglichkeit einer Wende wie bei den bisher bekannten Enden des Originalspiels sowie der Episoden zu.

Der ehemalige Valve-Angestellte betont mehrfach, dass er den Text nicht als Angestellter von Valve verfasst bzw. verbreitet. er hatte bereits in Interviews nach seiner Kündigung angekündigt, dass er für die Episoden ein Ende vorgesehen hatte, das es ihm erlauben würde, die Story an seine(n) Nachfolger zu übergeben. Laidlaw erklärte aber auch in einem weiteren Thread auf Twitter, dass seine Ideen lediglich als Inspiration herhielten. Weitere Vorschläge und Änderungen wurden anschließend im Team bei Valve erarbeitet und beschlossen.

Unsere Kollegen vom Valve News Network haben ein Video produziert, das die ganze Situation ganz prima zusammenfasst. Zwar handelt es ich bei Epistle 3 nicht um eine definitive,abschließende Geschichte, die man 1:1 auf die momentane Entwicklung übertragen kann, aber ist es doch das beste Lebenszeichen, das wir momentan von Half-Life 2: Episode 3 haben:


Seitens Valve sind leider momentan keine Informationen zu Episode 3 oder gar Half-Life 3 zu haben. Sobald - und falls - sich das ändert erfahrt ihr es natürlich hier. Von Gertie Fremont wird man wohl nichts mehr zu hören bekommen, der verabschiedet sich mit den Worten, dass dies sein letzter Brief sei und verbleibt mit "unendlicher Endgültigkeit".

Kommentare (26)
Kommentar schreiben | Erweiterten Kommentar schreiben | Kommentare im Forum Seiten (2):  « 1 [2]


# 21
Lamarr
ON
"Also erzählt doch bitte nix von, dass wir Fans Valve bzw. Half Life groß gemacht haben."

Wer denn sonst?! Valve hat Geld damit verdient, Spiele zu verkaufen. HL hat das Kapital gebracht, um das Projekt Steam angehen zu können. Steam wiederum hat wiederum HL2 als Zugpferd benutzt. Ohne die Millionen HL-Fans hätte Steam in seinen ersten Jahren niemals so viele Nutzer bekommen. Hättest du dir Steam "einfach so" heruntergeladen, wenn das nicht mit HL2 verbunden gewesen wäre?
Mittlerweile spielen die HL-Fans quantitativ keine Rolle mehr, ja. Aber wie gesagt, ohne HL, bzw. Leute, die das gekauft haben, wäre Valve heute nicht da, wo sie sind. Eine der größten Cash-Cows, Counter-Strike, war einmal eine HL-Mod! Es gäbe heute Counter-Strike nicht, wenn HL nicht so eine engagierte Modding-Community gehabt hätte!
Post 18.09.2017, 23:32 Uhr
# 22
Alryx
ON
Zitat:
Original von Lamarr

"Also erzählt doch bitte nix von, dass wir Fans Valve bzw. Half Life groß gemacht haben."

Wer denn sonst?!


Valve selbst!
Durch ihre vollbrachte Leistung.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

Ich glaub, wir reden aneinander vorbei oder du liest 80% meines Beitrags nicht.

Wenn irgendein Wahlkandidat eine Wahl gewinnt, dann hat er das sicher zu einem Großteil seinen Mitstreitern zu verdanken...seinem Wahlkampfteam etc.
Da würde ich ja glatt mitziehen, wenn jemand sagt: "Die haben den groß gemacht!"...auch wenn es da sicher noch andere gewichtige Faktoren gibt.

Aber bei einem Computerspiel?
Ist natürlich auch kein One-Man-Job.
Das Team hat zusammen ein Meilenstein der Spielgeschichte erschaffen.
Bis dahin hat also -schlicht ausgedrückt- ein Unternehmen ein Produkt veröffentlicht, welches so gut war, dass es millionenfach gekauft wurde.

Diesen Erfolg hat sich Valve selbst zu verdanken.
Hätten sie ein schlechtes oder mittelmäßiges Spiel entwickelt, hätten sie auch keinen Erfolg gehabt.

Da ist keine ominöse Fan-Gemeinschaft die selbstlos sagte:
"los...wir kaufen jetzt alle dieses schlechte Spiel, um den Entwickler zu supporten!"

Natürlich hat sich um das Spiel eine große Community gebildet...viele Fans, die das Franchise toll finden.
Viele Mods und andere tolle Fanprojekte sind aus dieser Community hervorgegangen...klar.
Aber das haben die Fans gemacht, weil sie Spaß & Lust daran hatten.
Keiner hat sich hingesetzt und gemoddet mit dem Hintergedanken: "so...ich unterstütze Valve und modde jetzt was zusammen....aber dafür schulden dir mir dann was" :rolleyes:

Dass die sich gebildete Community sehr gut für Valve und Steam war / ist...
und dass Community-Projekte wie die Mod "CounterStrike" zum Erfolg des Unternehmes beigetragen haben, das will ich doch gar nicht bestreiten.
Aber dieses "Wir Fans haben die groß gemacht!" empfinde ich doch als ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt bzw. anmaßend.
Und wenn das dann auch noch in Verbindung mit Forderungen seitens der Fans kommuniziert wird, kann ich nur den Kopf schütteln.

Tausende oder Hunderttausende persönlich angepisste "Fans", die meinen, Valve schulde ihnen Teil 3.
Sorry, aber das ist kindliches Verhalten:

statt:
"schade...hätte mir gewünscht, dass sie das Franchise (zeitnah) zu Ende führen, aber sie werden ihre Gründe haben"

kommt ein (überspitzt formuliert):
"Die Ar***löcher! ich will das aber!!! Die Penner sollen gefälligst Nachschub liefern! Mir egal, was für Gründe dagegen sprechen! Kunde is Arsch...äh...König!!! ich will..ich will..ich will!!!"

Sicher gibt es da unterschiedlich starke Ausprägungen, aber die dahinterstehende Meinung ist die Selbe --> nämlich dass Valve in der Pflicht sei zu liefern

Zitat:
Original von [CIA]6339

Ich stelle keine Forderungen und Valve schuldet mir nichts, aber wenn ich und Millionen andere Menschen keine Spiele von denen gekauft hätten, wären sie nicht so groß wie heute - ganz einfach.


ja...logisch.
Keine Käufe -> kein Gewinn -> kein Erfolg
Aber was fangen wir jetzt mit dieser Aussage an?
Hätten Millionen Menschen keine Apple-produkte gekauft, wären die heute auch nicht so groß bzw. erfolgreich.
Aber hat Apple seinen Erfolg deshalb der Kundschaft zu verdanken?
Ich glaube kaum.

Ich kritisiere nur dieses Geschwafel:
"Uns Fans haben die alles zu verdanken, sonst wären die Niemand! also sollen sie gefälligst das und das machen...denn das schulden die uns!"

Wenn du so nicht denkst, ist ja gut! :P

So meine Sicht der Dinge.
Steht jedem frei, diese nicht anzunehmen. ;)


PS:
Bei Star Citizen von Chris Roberts sehe ich das übrigens anders.
Chris hat einen Traum bzw. eine Vision und viele Backer (Unterstützer) teilen diesen Traum.
(ich auch mit 80€...dazu sei gesagt, dass ich im Schnitt nur 5-10€ pro PC-Spiel ausgebe)
Aus dem Grund unterstützen sie ihn, trotz des Risikos, dass vielleicht nix Gescheites bei rumkommt.
Sie nehmen also das Risiko bewusst in Kauf.
Sicher hat der Erfolg von Megaprojekt Star Citizen auch mit Chris Roberts seinem guten Ruf zu tun, den er sich über Jahrzehnte aufgebaut hat...und auch andere Faktoren spielen mit rein.
Aber dennoch...die Fans, welche das Projekt ua. mit ihrem Geld unterstützen, machen dieses überhaupt erst möglich.

Lässt sich eigentlich auch auf Early Access Titel übertragen, denn da wird ja auch nur ein "Fahrplan" gezeigt.
Man weiß zum Zeitpunkt der Investition in den Titel nicht, ob die Ziele jemals erreicht werden.
Gibt ja genug Negativ-beispiele...zu denen ich -auch wenn's Spaß macht- "Ark-Survival evolved" dazuzähle.
In solchen Fällen verstehe ich Kritik und das Downvoting, weil die Entwickler einen Teil ihrer Versprechen nicht gehalten haben.

oh man...ich kann mich echt nicht kurz fassen :/
Wer hat alles gelesen?^^

uff...ganz vergessen, dass ich was im Ofen hab...Hähnchen fast verbrannt :eek:
Post 19.09.2017, 02:15 Uhr
# 23
Alryx
ON
Zitat:
Original von Lamarr

Hättest du dir Steam "einfach so" heruntergeladen, wenn das nicht mit HL2 verbunden gewesen wäre?


Frage ganz vergessen^^
aaaalsooo...keine Ahnung.
Ich weiß nicht, wegen welchem Spiel ich mir Steam auf die Platte gehauen hab.
Half Life 2 hab ich zwar schon viele Jahre, aber spielen werde ich es erst nach Veröffentlichung der XenLevel von Black Mesa :P
Mit etwas Glück bin ich fertig, nachdem Half Life 3 released wurde und bereits im Sale ist :D
Post 19.09.2017, 02:20 Uhr
# 24
HorstMcDonald
ON
Du schreibst ellenlange Beiträge und hast HL2 noch nicht einmal selbst gespielt? Ok...

Ich brauch nicht so viele Wörter um zu sagen was ich denke: HL is dead und aus Valve ist zeitgleich mit dem Wachstum von Steam nur noch eine geldgeile Abzockefirma geworden. Wahrscheinlich waren Sie schon immer gierig, haben das damals nur eben noch mit guten Spielen erreichen müssen. Seitdem sie etwas besseres haben mit dem sich leichter Geld verdienen lässt sieht man ja was dabei heraus kommt....
Post 19.09.2017, 13:26 Uhr
# 25
Alryx
ON
Zitat:
Original von HorstMcDonald

Du schreibst ellenlange Beiträge und hast HL2 noch nicht einmal selbst gespielt? Ok...


find ich auch ok ;)
Hatte aber kurz nach Release von HL2 einem Freund immer mal über die Schulter geschaut... :D

Zitat:
Original von HorstMcDonald

Ich brauch nicht so viele Wörter um zu sagen was ich denke: HL is dead und aus Valve ist zeitgleich mit dem Wachstum von Steam nur noch eine geldgeile Abzockefirma geworden. Wahrscheinlich waren Sie schon immer gierig, haben das damals nur eben noch mit guten Spielen erreichen müssen. Seitdem sie etwas besseres haben mit dem sich leichter Geld verdienen lässt sieht man ja was dabei heraus kommt....


und woran machst du fest, dass sie eine "gierige, geldgeile Abzockfirma" geworden sind?

Liegt's an überhöhten Preisen für ihre Spiele? :confused:

Daran, dass sie vielleicht abgespeckte Spiele rausbringen, welche durch teure DLCs überhaupt erstmal den Umfang bekommen, den sie eigentlich von vornherein haben sollten? ("The Division" von ubisoft zb.)

EA bringt jedes Jahr einen neuen Call of Duty Teil mit teuren DLCs raus und melkt damit die Cashkuh bis zum geht nicht mehr...und Valve tut das Gegenteil, aber wird dennoch als geldgierig beschimpft.
Warum?

Klar verdient Valve viel Geld mit Steam...genauso wie EA mit Origin...usw.
aber Valve könnte noch viel mehr Geld verdienen, würden sie die oberen Punkte beherzigen und Spiele / DLCs am Fließband erstellen.

stattdessen experimentieren sie viel rum und loten Möglichkeiten für neue Spiel-Erfahrungen aus und propagieren offene Systeme, statt geschlossene.

Man muss ja nicht alles mögen, was Valve macht...aber geldgierige Abzocker handeln anders.
Post 19.09.2017, 18:29 Uhr
# 26
Zeven
ON
Zitat:
Original von Alryx

und woran machst du fest, dass sie eine "gierige, geldgeile Abzockfirma" geworden sind?

Liegt's an überhöhten Preisen für ihre Spiele? :confused:


Naja, der erste Versuch einen Bezahl-Modus für Mods einzuführen war zB etwas unglücklich (25% vom Verkaufspreis für den Modder, 75% für Valve und den Spiele-Entwickler):
https://www.hlportal.de/?site=news&do=shownews&news_id=10261
https://www.hlportal.de/?site=news&do=shownews&news_id=10264

Bin auch der Meinung, dass Valve den HL-Fans einiges zu verdanken hat, kaum einer meiner Freunde wäre ohne Half-Life und vor allem den (ehemaligen) Mods und unzähligen Maps dazu so früh oder überhaupt auf Steam gelandet.
Post 20.09.2017, 19:21 Uhr


Seiten (2):  « 1 [2]


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