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Special

Zehn Jahre Counter-Strike

19.06.2009 | 00:00 Uhr | von Tacticer
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Seite 1 | 17 Kommentare
   
Counter-Strike wird heute zehn Jahre alt. Was fest steht: Die Popularität des Spiels bleibt ungebrochen, trotz simplem Spielprinzip und längst veralteter Grafik schafft es CS noch immer, auf Tausende Spieler gleichzeitig zu kommen und alle aktuellen Spiele nach Spielerzahl hinter sich zu lassen - mit einer Ausnahme: Counter-Strike: Source, dem CS-Remake von 2004.

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Bilder aus der frühen Entwicklungszeit

Die Anfangszeiten
Gooseman als erfahrener Modder und Cliffe als PR-Mann stellen am 24. März 1999 die Homepage zu Counter-Strike online. Außer Model-Rendern gibt es noch nichts zu sehen, doch das ist auch kein Wunder: Für den Rest muss erst einmal auf Valve gewartet werden. Am 7. April kommt Team Fortress Classic mitsamt Mod-Launcher in Half-Life. In der Folgezeit werden weitere Waffen gezeigt, dann kommen die ersten Map-Bilder. Der Code scheint hinterherzuhängen, doch am 19. Juni 1999 ist auch er soweit fertig und die erste Beta-Version von Counter-Strike steht zum Download bereit - natürlich mit vielen Bugs, nicht ganz ausgereiften Maps und den üblichen Problemen. Soweit nichts Besonderes, vielmehr ist der Weg über die Waffen-Models und Maps bis schlussendlich zum Code noch heute bei den meisten Mods üblich. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Gleichzeitig schaffte es das CS-Team, innerhalb der ersten zweieinhalb Wochen 10.000 Besucher auf seine Seite zu locken. Das Team profitierte von der Aufbruchstimmung in der Mod-Szene, die mit Half-Life verstärkt wurde, und bot gleichzeitig ein überzeugendes Spielprinzip weg vom Deathmatch. Mit einem Aufruf, Maps zu erstellen, wurde ein großer Teil der Arbeit an die Community deligiert, die sich mehr oder minder erfolgreich ans Werk machte. Das Konzept dazu: Die aus Sicht des Teams besten Maps sollten jeweils in die neuen Versionen integriert werden und wenig gespielte wieder herausfliegen - gleichzeitig sprachen sich Gooseman und Cliffe vehement gegen die zusätzliche Veröffentlichung von Custom-Maps auf speziellen Seiten aus - "aus Erfahrung". Verhindern ließ sich das auf lange Sicht aber sowieso nicht.

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Bilder aus der frühen Entwicklungszeit

Von der Mod zum Kaufspiel
Mit dem Release der Beta 1 Mitte Juni fing der Erfolg von Counter-Strike erst richtig an. Zwar wurden die ersten Betas noch vergleichsweise wenig gespielt, doch der Grundstein war gelegt. Das Erfolgsrezept: Counter-Strike erweiterte als eine der allerersten Mods Half-Life um einen interessanten, teamplay-orientieren Spielmodus und überzeugte des Weiteren mit dem rundum neuem Content. Dass die erste Beta viele Probleme aufwies, war da nicht so schlimm. Besonders natürlich, weil das CS-Team kontinuierlich nachlegte und neue Versionen brachte. Rund fünf Monate nach der Beta 1 kam etwa der massentaugliche Defusion-Modus mit de_dust. Doch eines fehlte noch zum Erfolg: Die Professionalität. Und da kommt Valve ins Spiel: Die Half-Life-Entwickler finanzieren die Barking Dog-Studios für die Mithilfe bei der Beta 5. Heraus kommen zwei gelungene Maps, cs_backalley und de_train, ein rundum erneuertes HUD, eine Anleitung, mehr Informationen und der Defusion-Modus, wie man ihn heute kennt.

Am 8. November 2000, ein Jahr und einige Beta-Versionen weiter - CS verfügt nun zusätzlich über die Spielmodi Assassination und Escape, wurde auf den neuen Half-Life-Netcode portiert und um ein paar Maps und Waffen erweitert - kann das Counter-Strike-Team die Fertigstellung verkünden - Version 1.0 wird veröffentlicht. Dank einer zu dem Zeitpunkt schon mehr als ein halbes Jahr alten Partnerschaft mit Valve, folgt eine Kaufversion. Weitere CS-Versionen folgen in den Jahren darauf, bis Counter-Strike mit der exklusiv über Steam erhältlichen 1.6 (bis auf Patches) den Endstand erreicht hat und so bis heute gespielt wird. Es folgen Counter-Strike: Condition Zero und viel mehr Counter-Strike: Source.

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Längst aus der kollektiven Erinnerung verschwunden: cs_alley1, cs_bunker, cs_zoption und es_trinity

Der Erfolg von Counter-Strike
Wohl kaum ein Spiel ist so bekannt wie Counter-Strike. In den letzten Jahren scheint das alte CS 1.6 genau wie die Source-Portierung ein Abonnement auf die Spitze der Actionspiel-Charts nach Spielerzahl zu haben, auch die Verkäufe laufen noch immer sehr gut und in den Foren werden end- und meist ergebnislose Diskussionen zu Versionen, Teamspiel und möglichen Nachfolgern geführt. Daneben ist Counter-Strike in den Medien sehr präsent, sei es negativ als "Killerspiel" oder eher positiv als wichtigstes Spiel des E-Sports. Während die meisten Spiele kommen und gehen, bleibt der Erfolg von Counter-Strike. Und so muss man das Spiel als absolute Ausnahmeerscheinung bezeichnen.

Counter-Strike - Ein Vorbild für andere Mods?
Wie oben schon festgestellt, war der Start von Counter-Strike ähnlich wie bei vielen heutigen Mods. Und dennoch kann man ihn nicht auf die heutige Zeit übertragen - ein neues Counter-Strike scheint kaum möglich. CS profitierte in der frühen Phase von vielen Faktoren: Das Shooter-Genre war noch nicht so weit wie heute, die Multiplayer-Spiele zumeist auf Deathmatch ausgerichtet. Die Grafik von Half-Life reichte den meisten Spielern, die Maps mussten auch noch nicht perfekt sein und Valve förderte die Mods sehr aktiv. Heutzutage ist es nicht mehr so einfach, mit einer kleinen Beta die Community zu begeistern, halbfertige oder unschöne Maps werden zum k.o.-Kriterium und das Gameplay muss weit mehr leisten als ein Teamspiel ermöglichen - und gleichzeitig schon am Anfang gut ausbalanciert sein. Dazu kommt, dass es inzwischen natürlich eine viel größere Vielfalt und Konkurrenz zwischen den Mods gibt.

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Counter-Strike 1.6, Condition Zero, CZ: Deleted Szenes und Counter-Strike: Source

Die Zukunft
Counter-Strike und Counter-Strike: Source werden auf mittelfristige Sicht mit Sicherheit die erfolgreichsten Actionspiele bleiben, dafür sorgt alleine schon der Name. Allerdings ist anzunehmen, dass Counter-Strike: Source langsam aber allmählich seinen Vorgänger weiter überflügeln und zurückdrängen wird. Verschwinden wird aber auch CS 1.6 nicht, denn die Community ist in viele Teile gespalten, die von der Beta 5.2 über Version 1.3 und 1.5 bis 1.6 oder eben Source eines der Versionen für die beste halten und nicht auf andere umsteigen möchten. Des Weiteren wird Valve mit Steam auch in Zukunft für Kompatibiltätsupdates und Patches sorgen und die Spiele spielbar halten. Von daher:

Auf weitere 10 Jahre Counter-Strike!
   
 
   
Links:
- Für Historiker: Counter-Strike Beta 1.0
- Für Nostalgiker: Ehemals offizielle Maps
- Für alle: Counter-Strike-Sektion mit vielen Infos zum Spiel



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