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Entwickler

Valve gewinnt Rechtsstreit gegen vzbv

01.02.2014 | 14:01 Uhr | von Trineas
7.113 Hits
15 Kommentare
1 viewing
Nachdem es sich bereits vor ein paar Tagen abgezeichnet hatte, wurde die Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen Valve vom Landgericht Berlin abgewiesen. Es war nicht das erste Aufeinandertreffen der beiden Parteien. Nach der Veröffentlichung von Half-Life 2 wurde Valve bereits einmal vom vzbv verklagt. Dieser Rechtsstreit wanderte durch alle Instanzen, bis er 2010 vom Bundesgerichtshof zu Gunsten des Entwicklungsstudios entschieden wurde, da es keinen Verstoß gegen deutsches Recht durch die Accountbindung feststellen konnte.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Jahr 2012, das allerdings einen deutlich anders strukturierten Fall betraf, entschied sich der vzbv erneut dazu Valve zu verklagen. Die genaue Begründung des Gerichts steht noch aus, doch offenbar sah es keine Möglichkeit, das EuGH-Urteil im Fall von Steam anzuwenden. Es ist noch nicht bekannt, ob der vzbv Berufung gegen das Urteil einlegen möchte, in dem Fall wäre es nicht rechtskräftig und das Verfahren würde in der nächsten Instanz fortgesetzt werden.

Kommentare (15)
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# 1
MilkFreeze
ON
Ich möchte mal darauf hinweisen, das Valve mit Family Sharing und Streaming die ganze Account-Bindung bereits lockerer handhabt als sagen wir Origin oder UPlay.

Natürlich ist es mit nachteilen Verbunden, dass meine Spiele an meinen Steam-Account gebunden sind. Aber Valve zeigt ambitionen diese Accountbindung so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich erwarte zumindest noch ein paar Schritte in dieser Richtung von Valve - z.b.:

* Regelungen zur Übertragung ganzer Accounts in Sonderfällen (z.b. wenn der Inhaber des Accounts nicht mehr in der Lage ist, diesen zu benutzen oder nur noch eingeschränkt geschäftsfähig ist)
* Ein offizieller Notfallplan was passiert, wenn Valve irgendwann nicht mehr ist.
* Ein eingeschränktes Rückgabe-Recht auch nach Release.
Post 01.02.2014, 14:19 Uhr
# 2
Nietsewitch
ON
Hoffentlich bleibts so.
Post 01.02.2014, 15:30 Uhr
# 3
FireStar
ON
News im Gegensatz zur Vorgeschichte sachlich neutral geschrieben, dafür gibts drei Sterne. :) :) :)
Post 01.02.2014, 17:07 Uhr
# 4
Voodoo1988
ON
Zitat:
Original von FireStar

News im Gegensatz zur Vorgeschichte sachlich neutral geschrieben, dafür gibts drei Sterne. :) :) :)


Die war davor genau so neutral wie diese hier - nur einige kriegen wie immer
alles in den falschen Hals. :rolleyes:
Post 01.02.2014, 17:18 Uhr
# 5
Saj0r
ON
YEAH ein großartiger Sieg für... naja auf jeden Fall nicht die Nutzer.
Post 01.02.2014, 17:26 Uhr
# 6
FireStar
ON
Zitat:
Original von Voodoo1988

Zitat:
Original von FireStar

News im Gegensatz zur Vorgeschichte sachlich neutral geschrieben, dafür gibts drei Sterne. :) :) :)


Die war davor genau so neutral wie diese hier - nur einige kriegen wie immer
alles in den falschen Hals. :rolleyes:


Richtig, wenn sich Leute beschweren, muss es eindeutig an diesen liegen. Zum Glück hat das endlich einer aufgedeckt. ;)
Post 01.02.2014, 18:42 Uhr
# 7
Voodoo1988
ON
Zitat:
Original von FireStar

Richtig, wenn sich Leute beschweren, muss es eindeutig an diesen liegen. Zum Glück hat das endlich einer aufgedeckt. ;)


Viele Leute beschweren sich heutzutage über so ziemlich alles.. Von daher
ja. Einige wollen nicht richtig lesen/verstehen und meckern über alles und jeden. :rolleyes:

Entweder typisch deutsch oder typisch Mensch.
Post 01.02.2014, 19:24 Uhr
# 8
Sascha Ader
ON
Das ist aber schlecht. Ich hoffe Sie gehen in Berufung. Der kleine Mann ist doch immer der Arsch. Was ist denn wenn Games für Windows - Live im Juli 2014 dicht macht mit Spielen die nicht gepacht werden, hafftet Microsoft für den Schaden?
Post 01.02.2014, 20:20 Uhr
# 9
Legromancer
ON
Zitat:
Original von Sascha Ader

Das ist aber schlecht. Ich hoffe Sie gehen in Berufung. Der kleine Mann ist doch immer der Arsch. Was ist denn wenn Games für Windows - Live im Juli 2014 dicht macht mit Spielen die nicht gepacht werden, hafftet Microsoft für den Schaden?


wieso ist der den der Arsch? DIe wussten genau für was sie Geld ausgeben. Und wenn nicht, haben sie sich nicht vorher informiert. Nachträglich sich die Sache zurecht klagen wenn einem was mit STEAM nicht passt finde ich bedenklich.
Post 01.02.2014, 20:32 Uhr
# 10
FireStar
ON
Zitat:
Original von Voodoo1988

Zitat:
Original von FireStar

Richtig, wenn sich Leute beschweren, muss es eindeutig an diesen liegen. Zum Glück hat das endlich einer aufgedeckt. ;)


Viele Leute beschweren sich heutzutage über so ziemlich alles.. Von daher
ja. Einige wollen nicht richtig lesen/verstehen und meckern über alles und jeden. :rolleyes:

Entweder typisch deutsch oder typisch Mensch.


Ich stimme dir zwar zu, dass die Nörgelei im Inet heutzutage wirklich extrem ist, aber gibt es dennoch konstruktive Kritik, was dort auch Platz fand.

Der "Typisch deutsch" Spruch ist übrigens typisch deutsch, denk mal drüber nach. ;)
Post 01.02.2014, 20:52 Uhr
# 11
Green-Rabbit
ON
Och Leute, warum müssen schon wieder diese "Als kleiner Kunde ist man ausgeliefert" Sprüche kommen? Ich weiß es ist sehr einfach die "großen bösen Konzerne" als gemeine Verbrecher zu sehen die dem Kunden seine Rechte nehmen, aber bitte bleibt doch mal realistisch und seht das ganze Problem mit allem was da dran hängt und nicht immer nur euren "Hauptsache ich bekomm was ich will" Teil. Klar hört es sich gut an Spiele direkt weiterverkaufen zu können und so seinen Verlust zu minimieren, aber wie schon in der verlinkten News ausgiebig diskutiert wurde würde das am Ende nichtnur den Spieleherstellern schaden (was genau genommen schon ziemlich egoistisch von den Usern ist) sondern auch auf den User zurückfallen.

Glaubt es oder nicht, es gibt nichtnur die bösen Großkonzerne die euch um euer Geld bringen (was in Anbetracht der Tatsache dass jeder weiß worauf er sich einlässt eigentlich ziemlich ironisch ist) wollen, sondern auch kleinere Studios bei denen es zum Teil auf jedes verkaufte Exemplar ankommt. Diesen würde ein solches Urteil in Kombination mit der "Hauptsache Ich" Mentalität vieler Kunden (das sind die, die auch immer sagen "ich lad mir ein Spiel nur runter um es zu testen und zu sehen ob es das Geld wert ist" und hinterher sagen "ich habs zwar durchgespielt und 200 stunden damit verbracht, aber so toll war es dann doch nicht, also kauf ichs net nachträglich") würde diesen Studios quasi ihre Existenzgrundlage entziehen da sie sowieso schon auf jeden Umsatz angewiesen sind.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich behaupte nicht dass die Industrie untergehen wird und sämtliche Spielehersteller bankrott gehen. Aber zu glauben dass bei derart verringertem Einkommen weiterhin richtige "Triple A Blockbuster" erscheinen die in Sachen Herstellungskosten teilweise schon an Kinofilme rankommen bzw die Spiele generell die heutige Qualität halten ist so unschön die harte Wahrheit auch ist schlicht utopisches Denken und vollkommen unrealistisch.
Post 01.02.2014, 22:02 Uhr
# 12
Voodoo1988
ON
Zitat:
Original von FireStar

Ich stimme dir zwar zu, dass die Nörgelei im Inet heutzutage wirklich extrem ist, aber gibt es dennoch konstruktive Kritik, was dort auch Platz fand.

Der "Typisch deutsch" Spruch ist übrigens typisch deutsch, denk mal drüber nach. ;)


Konstruktive Kritik ist auch schön und gut aber man sollte ein Gefühl dafür
haben wann sowas auch angebracht ist. Im Internetzeitalter meint irgendwie jeder
alles sofort korrekt beurteilen zu können und das ist nur zu lustig geworden.

Einige müssen sich erstmal in die ganze Geschichte richtig reinlesen und nicht sofort
rummeckern weil Valve zum wiederholten Mal gegen vzbv gewinnt. Eher sollte man
die Frage stellen warum vzbv hier schon wieder versagt.

Ab und zu gibt es gewisse Dinge die nicht einfach so umgekrempelt werden können ohne das ein viel größerer Schaden für die gesamte Industrie dabei entsteht... Aber das ist eben
ein Problem vieler Leute heutzutage, weil nicht alle so weit über den Tellerrand
schauen können.

Außerdem bin ich kein gebürtiger Deutscher und kann sehr wohl behaupten
dass diese Mentalität "typisch deutsch" ist :redface:
Post 02.02.2014, 01:18 Uhr
# 13
MilkFreeze
ON
Zitat:
Original von Saj0r

YEAH ein großartiger Sieg für... naja auf jeden Fall nicht die Nutzer.


Wäre es dir lieber, wenn wegen andersartiger Entscheidung niemand mehr Spiele in Deutschland verkaufen will? Denn, wenn ich ehrlich bin: Ich würde schwer überlegen, mich aus DE zurück zu ziehen, wenn die Gerichte den Kern meines Geschäftsmodells und die Tragsäule der Industrie zersägen. Warum das bei Realen Gütern weniger Problematisch ist:

* Sie Altern. Sie sehen nach benutzung schlechter aus, funktionieren irgendwann nicht mehr richtig, etc. Spiele werden nur "weniger modern", das ist alles.
* Der Kunde hat mir bereits den Aufwand bezahlt, den ich hatte. Die Entwicklung physischer Produkte kostet weitaus weniger und ist viel schneller wieder reingeholt. Die Materialien für das einzelne Stück hab ich mit jedem Verkauf wieder drin. Spiele-Entwickler müssen erstmal X Kopien verkauft haben, um Überhaupt gewinn zu machen.

Beispiel:
GTA V, Entwicklungskosten circa 137 Millionen USD (Schätzung von Analysten). Aktueller Preis: 50€ (sagen wir, 60USD). Das heißt, GTA V lohnt sich erst ab 2.283.334 verkauften Kopien. Aber da haben wir die Gewinn-Margen von Publisher, Händler und Retailer vergessen. An den Publisher gehen gewöhnlich 40% des Retail-Preises. Dann landen wir bei 24 USD pro Kopie. Das sind dann mindestens 5708334 verkaufte Kopien für einen Gewinn. Richtig: Eine halbe Milliarde Menschen müssen das Spiel kaufen, damit Rockstar keinen Verlust macht.

[Edit:] Ups! Da hab ich mich gestern vertan bzw. die stellen falsch gezählt. Es ist natürlich keine halbe Millarde, sondern 5,7 Millionen. Und dann unten haben wir 11 millionen, nicht über eine Milliarde. Entschuldigung.
[/Edit]


Aber da hört der Spaß nicht auf. Richtig kompliziert wird es, wenn der Entwickler (vs. Publisher) auch Gewinn machen will. Nehmen wir an, Rockstar würde sich nicht selbst Publishen, sondern EA damit beauftragen. Dann würde Rockstar am Ende von den 60USD verkaufspreis pro Kopie nur 10 bis 20 Prozent bekommen. Das wären dann also zwischen 1 Mrd und 1,5 Mrd kopien bis zum gewinn, wenn EA die Entwicklung nicht vorfinanziert hat. In den meisten Fällen ist das zwar so, aber nicht immer. Indie-Entwickler würden definitiv am Wiederverkauf sterben

Vielleicht noch ein interessanter Aspekt: Gerade Indie-Entwickler stecken Haufenweise Zeit in die Spiele-Entwicklung. In einem AMA (Ask me Anything) meine der Chef von Wolfire Games (Initiator des Humble Indie Bundles, Entwickler von Receiver, Lugaru, Overgrowth), dass er bis zu 12 Stunden am Tag arbeitet. Edmund McMillen (Super Meat Boy, The binding of Isaac) sagte mal, dass er keinen Indie-Entwickler kennt, der kein Work-a-holic ist. Phil Fish hat Jahre seines Lebens für die Entwicklung von FEZ gesteckt. Ich empfehle mal "Indie game: The movie" zu schauen.
Post 02.02.2014, 20:31 Uhr
# 14
Alryx
ON
@MilkFreeze

Ich stimme mit deiner Meinung überein, aber mir fallen ein paar Ungereimtheiten bei deiner Rechnung auf...oder ich hab's nicht geblickt. Oo

~ 138 Mio. USD Entwicklungskosten (1 Mio aufgeschlagen, der Einfachheit halber)
~ 60 USD Verkaufspreis

(2,3 Mio. verkaufte Kopien für jeweils 60 USD ergibt 138 Mio. USD)

Zitat:
Original von MilkFreeze

GTA V, Entwicklungskosten circa 137 Millionen USD (Schätzung von Analysten). Aktueller Preis: 50€ (sagen wir, 60USD). Das heißt, GTA V lohnt sich erst ab 2.283.334 verkauften Kopien. Aber da haben wir die Gewinn-Margen von Publisher, Händler und Retailer vergessen. An den Publisher gehen gewöhnlich 40% des Retail-Preises. Dann landen wir bei 24 USD pro Kopie. Das sind dann mindestens 5708334 verkaufte Kopien für einen Gewinn. Richtig: Eine halbe Milliarde Menschen müssen das Spiel kaufen, damit Rockstar keinen Verlust macht.


Wenn der Publisher 40% bekommt, gehen also 60% an den Entwickler?
falsch!...da hatte ich nen Denkfehler!...60% kriegen die Händler und Retailer...40% teilen sich Publisher & Entwickler....so viel bekommen also Saturn, Mediamarkt, Amazon und Co.?

Wie sieht's mit Vertriebsplattformen wie Steam aus?
Da gehen zb. ca. 60% direkt an den Entwickler, wo wir wieder bei 36 USD pro Exemplar für den Entwickler wären.
Bei 3,83 Mio. Exemplare über Steam für 60 USD hätte Rockstar also 138 Mio. USD verdient.


aber ob nun eher 3,8 Mio. oder 5,7 Mio. zu verkaufende Exemplare, was hat das jetzt mit einer halbe Milliarde Menschen zu tun?

Zitat:
Original von MilkFreeze

Aber da hört der Spaß nicht auf. Richtig kompliziert wird es, wenn der Entwickler (vs. Publisher) auch Gewinn machen will. Nehmen wir an, Rockstar würde sich nicht selbst Publishen, sondern EA damit beauftragen. Dann würde Rockstar am Ende von den 60USD verkaufspreis pro Kopie nur 10 bis 20 Prozent bekommen. Das wären dann also zwischen 1 Mrd und 1,5 Mrd kopien bis zum gewinn, wenn EA die Entwicklung nicht vorfinanziert hat. In den meisten Fällen ist das zwar so, aber nicht immer. Indie-Entwickler würden definitiv am Wiederverkauf sterben


Würde Rockstar sich nicht selbst publishen & nur über Händler/Retailer vertreiben, ginge nur ca. 20% (unbekannte Entwickler bekommen eher 10-15%) der 60 USD an Rockstar...also 12 USD/Exemplar.
macht bei 138 Mio. Entwicklungskosten 11,5 Mio. zu verkaufende Exemplare für je 60 USD, damit Rockstar die Kosten wieder drin hat.
Das ist viel, aber immernoch ganz weit von "1 Mrd und 1,5 Mrd kopien" entfernt! ;)

Klär mich bitte auf, falls ich was übersehn habe.
Gruß, Alryx
Post 02.02.2014, 22:39 Uhr
# 15
MilkFreeze
ON
@ Alryx:
Danke für die Korrektur. Ich hab mich bei den Stellen vertan... ich war gestern nich so fit, wie ich dachte. Hab mal ein [Edit] in meinen Beitrag geschrieben.
Post 03.02.2014, 17:22 Uhr


Seiten (1):  [1]


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