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Forum > Off-Topic > Aktuelles > CDU-Vorschlag: Keine Abschiebung wenn die Kinder gute Noten heimbringen
Status: Offen
11 Beiträge
Letzter Beitrag Seiten (1):  [1]


Autor Beitrag
# 1
HLP - Redakteur
Nachricht offline Moderator
Ichthyosaur
11.455 Punkte
Dabei seit: 18.05.2006
3.982 Beiträge
CDU-Vorschlag: Keine Abschiebung wenn die Kinder gute Noten heimbringen
Bei solchen Nachrichten muss man echt zweimal hinsehen, um sicherzugehen, dass man nicht gerade träumt; aber das ist wirklich Tatsache:

Um also verhindern zu wollen, dass die Kinder, die in der Schule ggf. gute Leistungen erzielen, mit abgeschoben werden, weil ihre Eltern abgeschoben werden, soll jetzt der Spieß ernsthaft umgedreht werden:

Wenn die Kinder gute Noten heimbringen, dürfen auch die Eltern bleiben. Haben sie allerdings nicht so gute Noten (ab wann sind die Noten eigentlich nicht mehr "gut genug"??), dürfen sich die Kinder dann verantwortlich fühlen, dass ihre Familie Deutschland wieder verlassen darf. Sowas baut Jugendliche doch wahnsinnig auf, nicht?



Links:
http://www.zeit.de/news-112010/14/iptc-hfk-20101114-38-27268218xml

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschla...ten-auf-Abschiebung-verzichten

http://hartz.info/index.php?topic=25620.0
18.11.2010, 11:17 Uhr Anzeigen
# 2
HLP - Redakteur
Nachricht offline Moderator
Ichthyosaur
13.058 Punkte
Dabei seit: 21.07.2004
3.569 Beiträge
Im Prinzip ist das nicht mal die schlechteste Idee, die man haben kann, aber du hast natürlich recht - es entsteht ungeheurer Druck und das kann nicht gut sein. Was ist gut? Was passiert bei Krankheit, Unfällen oder anderen Problemen?

Mal ganz davon abgesehen, dass bei unserer echt missglückten Integrationspolitik erst mal vernünftige Sprachkurse Voraussetzung sind, dass das Kind sich in der Schule zurechtfinden kann. :(

Naja... über die heutige Politik darf man ja kaum noch nachdenken, da man sich dauernd an den Kopf hauen möchte.
18.11.2010, 13:21 Uhr Anzeigen
# 3
Nachricht offline
Hound Eye
316 Punkte
Dabei seit: 14.10.2009
431 Beiträge
Zitat:
Original von Jasiri

Was ist gut? Was passiert bei Krankheit, Unfällen oder anderen Problemen?


Soweit ich weiß, ist ne 3 schon "befriedigend"...
Und ich glaube, ihr versteht die Nachricht nicht so ganz.
Wenn die Eltern abgeschoben werden sollen, muss es hier in diesen schönen Land, schon einen trifftigen Grund geben. Die Kinder sind dann eher sowas, wie eine "Chance"Bonus" zu zeigen, man ist lernbereit und will was erreichen bzw hat sich schon angepasst, im Gegensatz zu denen, die man oft im TV sieht. Bestes Beispiel die IntegrationsDebatte wegen Herr Sarrazin ( türk. Jugendliche 3.Generation können immer noch kein deutsch..)

Also was ich sagen will, es ist nicht so, das die vom Migrationsamt kommen und sagen " Hey ihre Kinder sind faul/dumm, jetzt gehts für Sie wieder ab nach Hause".. mal krass gesagt.
18.11.2010, 13:35 Uhr Anzeigen
# 4
HLP - Redakteur
Nachricht offline Moderator
Ichthyosaur
13.058 Punkte
Dabei seit: 21.07.2004
3.569 Beiträge
Zitat:
Original von =Hunk=

Soweit ich weiß, ist ne 3 schon "befriedigend"...


Große Klasse. Wenn wir danach gehen, dann müssten wir eigentlich einen Großteil der deutschen Schülerschaft von der Schule werfen. Sprachkurse für diejenigen, die dauernd nur "Ey Alta, willsu Stress?" rufen! :x


Was gibt es am Vorschlag nicht zu verstehen? Dass die Abschiebepraxis in Deutschland so prekär ist, dass man schon irgendwelche Ausnahmen herbeidichten muss, um sie weniger ungerecht erscheinen zu lassen?

Um abgeschoben zu werden, bedarf es eben nicht immer eines triftigen Grunds, wie du es so schön nennst. Immer wieder zeigt sich, dass behördliche Willkür allgegenwärtig ist, da sind auch Abschiebung keine Ausnahme. Ja, es ist ein "Bonus", wenn man schlaue Kinder hat, aber eben auf Kosten des Kindes/der Kinder.

Zum Thema Integrationsdebatte sei noch gesagt, dass der gute Herr Sarrazin mir gestohlen bleiben kann. Das Problem ist nicht, dass es solche Jugendliche gibt, sondern vielmehr, dass von vornherein nichts dagegen unternommen wird. Ich denke mal, dass viele Betroffene kostenlose Deutsch-/Integrationskurse dankbar annehmen würden. Es gibt sie aber nicht.


Mir ist durchaus klar, dass die nicht einfach so daherkommen und jemanden abschieben werden, aber wenn die Abschiebung dann tatsächlich mal in Gang kommt und nur noch die "guten Noten" eines Kindes das Schicksal einer Familie bestimmen sollen, das soll fair sein? Dann heißt es nämlich doch "Tut uns leid, aber ihr Kind ist zu dumm für Deutschland."
18.11.2010, 13:47 Uhr Anzeigen
# 5
Nachricht offline
Hound Eye
316 Punkte
Dabei seit: 14.10.2009
431 Beiträge
Zitat:
Original von Jasiri

Große Klasse. Wenn wir danach gehen, dann müssten wir eigentlich einen Großteil der deutschen Schülerschaft von der Schule werfen. Sprachkurse für diejenigen, die dauernd nur "Ey Alta, willsu Stress?" rufen! :x


Naja eigentlich wollte ich damit sagen, dass ab 3 "nur" Durschnitt ist. Wer nur 3en, 4en & schlechter auf den Zeugnis hat, hat bei unseren Arbeitsmarkt schlechte Karten. Egal welcher Herkunft.. Vlt lautet das Argument "Perspektive" ? Ansonsten sind die meisten nur eine "Last" für das System, wenn sie mit schlechten Leistungen / Sprachkenntnissen, keinen Job finden und ewig Hartz'er bleiben.
Das denke ich, ist der Grundgedanke.. warum sollte man jemand hochbegabten rausschmeißen, wenn man es fördern muss.

Ich denke auch, dass mit "guten Noten" auch richtig gute Noten gemeint sind.. Und ich denke mal, das man jetzt zur aktuellen Arbeitsmarktlage und Schulbildung nichts sagen brauch.. In andern Ländern bsp. USA hat man bessere Karten für ein dauerhaften Visum, wenn man Geld/Abschlüsse/spez.Berufe vorweisen kann.


Zitat:
Original von Jasiri

Dass die Abschiebepraxis in Deutschland so prekär ist, dass man schon irgendwelche Ausnahmen herbeidichten muss, um sie weniger ungerecht erscheinen zu lassen? Um abgeschoben zu werden, bedarf es eben nicht immer eines triftigen Grunds, wie du es so schön nennst. Immer wieder zeigt sich, dass behördliche Willkür allgegenwärtig ist, da sind auch Abschiebung keine Ausnahme.


Das klingt ja fasst so, als ob täglich hunderte, unschuldige Migranten rausgeschmissen werden...
Ansonsten erläutere mir bitte an einen Beispiel, wo eine Abschiebung "ungerecht" ist.
Meiner Meinung nach, müssten viel viel mehr abgeschoben werden.
Zitat:
Während 2005 allein in Berlin nach geltendem Recht 19.787 Personen sofort ausreisepflichtig gewesen wären, wurden 2005 1400 Personen tatsächlich abgeschoben, davon laut einer Pressemitteilung des Innensenators Körting, 41 % direkt aus dem Strafregelvollzug.


Also wenn das stimmt, kanns ja doch nicht so krass sein oder?

Zitat:
Ein Ausländer kann aus Deutschland ausgewiesen werden, wenn er eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellt. Dies kann bereits beim Begehen einer einzelnen vorsätzlichen Straftat erfüllt sein. Die rechtlich zwingenden Ausweisungsgründe sind in § 53, Regelausweisungsgründe in § 54, Ermessensausweisungsgründe in § 55 des Aufenthaltsgesetzes festgelegt. Zu beachten ist der besondere Ausweisungsschutz nach § 56 sowie spezielle Schutzvorschriften nach EU-Recht bzw. Assoziationsrecht (insbesondere für EU-Bürger und türkische Staatsangehörige). Quelle: Wikipedia


"Ausweisungschutz", Klagemittel.. auch wenn ich kein Jurist bin, haben sie aber Rechte und Mittel sich zu wehren/verteidigen. Und wenn ich das so lese, hab ich nicht den Eindruck, das Murrat willkürlich abgeschoben werden kann. Wenn in der Presse laut gefragt wird, warum kriminelle Ausländer (wie die Münchner U-Bahnhof Schläger..) nicht einfach abgeschoben werden, gibts ja auch immer kuriose Ausreden. Und das sind keine Einzelstraftaten von denen..


Zitat:
Original von Jasiri

Ja, es ist ein "Bonus", wenn man schlaue Kinder hat, aber eben auf Kosten des Kindes/der Kinder.


Wie heißt es nochmal? "Die Jugend ist unsere Zukunft"... :rolleyes:
Das deutsche Schüler nicht die besten im PISA und Allgemein sind ist klar. Und die machen zum Teil auch nur den Durschnitt, von Leistungen her aus. Wenn manche Eltern schlaue Kinder haben, die den Staat später nützen, statt nur Kosten verursachen (Hartz IV), bin ich dafür bei der Abschiebung eine Ausnahme zu machen. Wie gesagt, "dumme Menschen" gibts hier schon genug. Und es in den Worten "auf Kosten der Kinder" zu nennen, finde ich pers. unangebracht. Es herrscht ja kein Leistungdruck im den Sinne auf sie oder allgemein, wenn sie gewisse Dinge beachten bzw mitbringen beim einwandern.. Es ist nur ein Faktor der während des Abschiebeprozesses beachtet wird. Es sagt ja keiner beim einwandern "wenn deine kleinen dumm sind, könnter gehen!" :rolleyes:




Zitat:
Original von Jasiri

Zum Thema Integrationsdebatte sei noch gesagt, dass der gute Herr Sarrazin mir gestohlen bleiben kann.


Warum, wenn ich fragen darf? Nur weil er die Wahrheit ausgesprochen hat?

Zitat:
Original von Jasiri

Das Problem ist nicht, dass es solche Jugendliche gibt, sondern vielmehr, dass von vornherein nichts dagegen unternommen wird.


Dem stimme ich zu. Aber dank Hitler und Co. müssen wir uns ja von denen auf der Nase rumtanzen lassen. Damit es nicht heißt "scheiß Nazis".. :mad:



Zitat:
Original von Jasiri

Ich denke mal, dass viele Betroffene kostenlose Deutsch-/Integrationskurse dankbar annehmen würden. Es gibt sie aber nicht.


Dann mach du es doch vor... :rolleyes: Niemand arbeitet umsonst bzw ich finanziere sowas, wahrscheinlich dann über Steuern. Wenn ich in die USA/ UK auswander, verlangt man von mir auch gewisse Grundsprachkenntnisse bzw man sollte sie sich selber aneignen. Mein Arbeitskollege ist Russe (22) kam vor 6 Jahren her. Der spricht fließend deutsch und dem ist damals, niemand mit von dir gewünschten Sprachkursen in die arme gefallen. Was ich sagen will, es geht auch ohne!


Zitat:
Original von Jasiri

aber wenn die Abschiebung dann tatsächlich mal in Gang kommt und nur noch die "guten Noten" eines Kindes das Schicksal einer Familie bestimmen sollen, das soll fair sein? Dann heißt es nämlich doch "Tut uns leid, aber ihr Kind ist zu dumm für Deutschland."


Ja ok, in dem Grundgedanken gebe ich dir schon recht. Das was die CDU da fordert müsste etwas konkretisiert werden und mit angemessener/ glaubwürdiger Begründung. Irgendwo ist es schon "ungerecht"... gerade für Kinderlose Migranten. :P
Nee spaß, stimmt schon.
[Beitrag wurde 3x editiert, zuletzt von STURMTIG3R am 18.11.2010, 18:59]
18.11.2010, 18:50 Uhr Anzeigen
# 6
Nachricht offline
Alien Grunt
3.469 Punkte
Dabei seit: 09.10.2009
1.324 Beiträge
Es gibt einfach Stadtteile in Deutschland da ist eine Integration kaum nöch möglich weil sich mitlerweile eine eigene Subkultur gebildet hat deren Hauptursache in falschen Entscheidungen oder nicht stattgefunden Eingriffen im Bereich der Stadteilentwicklung liegen....

Wenn man in Frasnkfurt am Main in einem sogenannten "Brennpunkt" Kindergarten arbeitet kann es schon mal vorkommen das man in einer 25 Kinder starken Gruppe 16 unterschiedliche Nationen vertreten hat. Die Kinder verstehen weder die Erzieher noch einander.... und das geht in der Schule weiter da sitzt der Lehrer dann vor einer Klasse wo über die hälfte der Schüler große Probleme haben überhaupt die Sprache zu verstehen. Dazu kommt der meist niedrige Bildungsgrad der Eltern die zu einem nicht geringen Teil selbst keine Schule besucht haben und teilweise noch nichtmal der Kulturtechnik des Lesens & Schreibens mächtig sind...

Ich geh mal davon aus das es in anderen deutschen Großstädten kaum anders ist....

Das dies kein guter Nährboden für Integration ist wird wohl jeder erkennen....
Hier herrscht meist nur Perspektivlosigkeit besonderss für die 2 oder 3 Generation die in so einem "Brennpunkt" aufwächst....

Das ist der Grund warum ich dort nicht mehr arbeite.... weil ich mir einfach wie Don Quijote vorkam...

In meiner Kleinstadtkita wo ich jetzt arbeite ist das arbeiten viel angenehmer, der Anteil der Migranten ist meist ausgewogen und der großteil bemüht sich ehrlich um Integration, die Sprache zu lernen und ihren Kindern eine Perspektive zu liefern... Hier trägt die Arbeit mehr Früchte... und man wird wesentlich seltener mit Sachen konfrontiert die naja egal .....

Edit:
Die USA sind garantiert kein gutes Beispiel für die integration von Bevölkerungsschichten oder Migranten.... da gibts Stadtteile da kommt man ohne spanisch nicht weit.....
[Beitrag wurde 1x editiert, zuletzt von Paul (Bademeister) am 18.11.2010, 19:29]
18.11.2010, 19:22 Uhr Anzeigen
# 7
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Hound Eye
316 Punkte
Dabei seit: 14.10.2009
431 Beiträge
Zitat:
Original von Paul der Troll

Die USA sind garantiert kein gutes Beispiel für die integration von Bevölkerungsschichten oder Migranten.... da gibts Stadtteile da kommt man ohne spanisch nicht weit.....


Ja mir gings aber um die aktuelle Einwanderungspolitik. Und naja wer in Geschichte aufgepasst hat, weiß das Amerika nur eine kleine britsche Kolonie war und von Einwanderern gelebt hat. Das geht schon in Jahrhunderte zurück und kann man auch nicht mit Deutschland vergleichen, was es als Land an sich gerade mal 140 Jahre existiert.

Und was du mit der Großstadt schreibst mit den Kindergärten etc kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich war früher mal auf Klassenfahrt in Berlin, Kreuzberg. Und das war ne Ecke, wo man sich als Deutscher Fremd vorkam... jaja ich hörse noch rufen " scheiß Deutsche" :P

Deswegen 3 Kreuze das ich aufn Land, in einer Kleinstadt groß geworden bin und die Ausländer an 2 Händen abzählen kann.



Das Problem mit der Subkultur bzw Ghettos wurde ja schon öfters genannt. Nur wie will man das lösen? Man kann ja schlecht, wie der Lehrer in der Schule de Schüler (Migranten) in der Klasse (Stadt / Land) verteilen. Ich kanns auch keinen für übel nehmen, wer aus solchen Virteln wegzieht.
18.11.2010, 20:04 Uhr Anzeigen
# 8
Nachricht offline
Alien Grunt
3.469 Punkte
Dabei seit: 09.10.2009
1.324 Beiträge
haha also was beschwerst du dich ????

Es sind immer diejenigen die über "lasche Abschiebepraxis" "schlecht integrierte Ausländer" etc klagen die am wenigsten davon betroffen sind....

Im Taunus & in der Wetterau wo der Migranten Anteil sehr gering ist im Gegensatz zu Frankfurt sind die REPs (Ich will dich in keine Schublade stecken... die REP´s dienen nur als Beispiel für die die am meisten dagegen sind.) recht stark.... aber hier bei uns, wo wir mit dem größteil gut integrierten und einigen schlecht integrierten zusammenleben, sind sie chancenlos. Das hat schon seinen Grund...

Denn wirklich Lösungen haben die auch net.
Es gibt auch keine einfache, kurzfristige oder schnelle Lösung.... Die Versäumnise wieder aufzuholen bedarf einer gut geplanten und nachhaltigen Politik des förderns & forderns und das ehrliche Ziel Chancengleichheit in Deutschland herzustellen... Und der Einsicht das es soziale Brennpunkte immer geben wird und einer der Wege diese zu minimieren und soziale Spannungen abzubauen ist einfach diesen Menschen eine Perspektive zu bieten aus ihrem Millieu sozial aufzusteigen. Der beste Weg dafür ist natürlich Bildung...

Deshalb ist der Grundgedanke hinter diesem Vorschlag nicht umbedingt verkehrt.....
Ich finde es gut wenn Migranten die die Bildung ihrer Kinder fördern bzw Wert darauf legen das Leben hier erleichtert wird indem ihnen die Angst vor Abschiebung genommen wird, ob das fest machen an Noten das richtige ist bezweifel ich allerdings...

Ich hab schon erlebt wie eine Familie nach Albanien abgeschoben werden sollte und sie nicht wollten weil ihre Kinder dort so gut wie keine Chance auf Bildung haben und eine engagierte Frau erreicht hat das sie wenigstens solange hierbleiben dürfen bis die Kinder die Schule beendet haben.

P.S.

Ich finds immer schön wenn Leute die nicht "betroffen" sind bzw so gut wie keine Ahnung haben von einem bestimmten Thema bzw Problematik groß mitreden wollen.... Meist kommt nur ideologischer nonsens und Stammtischparolen raus.
18.11.2010, 21:33 Uhr Anzeigen
# 9
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Hound Eye
316 Punkte
Dabei seit: 14.10.2009
431 Beiträge
Zitat:
Original von Paul der Troll

haha also was beschwerst du dich ????

Es sind immer diejenigen die über "lasche Abschiebepraxis" "schlecht integrierte Ausländer" etc klagen die am wenigsten davon betroffen sind....


Ich beschwere mich nicht, ich habe lediglich meine Meinung gesagt. Nur weil einen etwas nicht betrifft, darf man sich keine Gedanken machen oder eine Meinung bilden? Das in Haiti der Dreck von der Straße gegessen wird weiß ich auch, ohne das mich betrifft oder ich jemals da war..




Zitat:
Original von Paul der Troll

Im Taunus & in der Wetterau wo der Migranten Anteil sehr gering ist im Gegensatz zu Frankfurt sind die REPs (Ich will dich in keine Schublade stecken... die REP´s dienen nur als Beispiel für die die am meisten dagegen sind.) recht stark.... aber hier bei uns, wo wir mit dem größteil gut integrierten und einigen schlecht integrierten zusammenleben, sind sie chancenlos. Das hat schon seinen Grund...


Ist in einigen Teilen Sachsen's auch so, nur dort ist es die NPD. Hier im Harz ist der Ausländerteil ebenfalls gering, trotzdem wehen hier keine HK-Fahnen. Denkst du wirklich, die vom Land sind alle bescheuert und glauben den Parolen? Ich könnte jetzt auch sagen, du pauschalisierst hier Menschen, von deren du keine Ahnung hast. Aber gut zu wissen, das du mich indirekt als Nazi hinstellen willst, der keinerlei Ahnung hat. Sonst hätteste dir das in den Klammern und die andern Spitzen sparen können. :rolleyes:


Zitat:
Original von Paul der Troll

Ich hab schon erlebt wie eine Familie nach Albanien abgeschoben werden sollte und sie nicht wollten weil ihre Kinder dort so gut wie keine Chance auf Bildung haben und eine engagierte Frau erreicht hat das sie wenigstens solange hierbleiben dürfen bis die Kinder die Schule beendet haben.


Schicksal oder halt wirklich Pech gehabt. Das sind dann, die wenigen dramatischen Einzel-Schicksale die einen emotional treffen. Es gibt immer Ausnahmen und das habe ich auch NICHT angezweifelt. Das ist nun mal so.
Aber ok, das wird schon zu "Stammtisch" (Ich liebe diesen Begriff) hier... Soll mir ja egal sein ob Berlin und Co. ein 2. Paris werden, ick wohn ja nicht da... :redface:
18.11.2010, 23:09 Uhr Anzeigen
# 10
HLP - Redakteur
Nachricht offline Moderator
Thread-Starter
Ichthyosaur
11.455 Punkte
Dabei seit: 18.05.2006
3.982 Beiträge
Zitat:
Original von =Hunk=

Es herrscht ja kein Leistungdruck im den Sinne auf sie oder allgemein, wenn sie gewisse Dinge beachten bzw mitbringen beim einwandern..


Eben doch, wenn man es innerhalb der Familie betrachtet. Denkt hierüber mal über dieses mögliche Zitat nach: "Wegen DIR dürfen wir hier nicht wohnen bleiben!" Ob das nun der Wahrheit entspricht (ja, die Gründe liegen bei den Eltern), ist dabei völlig irrelevant. Es liegt in der Natur des Menschen, die Schuld an einen schwächeren Beteiligten abzuwälzen. Resultat ist, dass die Kinder jetzt Gefahr laufen, einem noch höheren Leistungsdruck ausgesetzt zu werden, weil Papa und Mama es so wollen (ja, auch solche Eltern gibt's).

Ich betrachte, anders als ihr bisher, die ganze Sache mehr aus Sicht der Pädagogik (da bin ich ja auch drin, als angehender Lehrer^^). Klar, kann man das auch als Chance verstehen, aber das alles, diese ganzen Probleme damit unbewusst auf die Schultern der Kinder laden, geht einfach nicht.
Zu den Noten muss man außerdem noch sagen, dass sie nicht der alleinige Kritikpunkt sind. Wie sieht es mit der Schulart aus? Kann ein Hauptschüler mit einem Durchschnitt von 2,0 bleiben, während ein Gymnasiast mit Schnitt 3,3 gehen muss? In dieser Hinsicht ist noch sehr viel Arbeit nötig.

Allgemein kann man aber sowieso schon sagen: Wenn die damit denken, dass so in Deutschland mehr Bildungsoberschicht entstehen kann, haben die sich aber gewaltig getäuscht. Deutschland ist, gerade für Bildungselite, schon lange kein attraktives Land mehr. Die Elite wandert meist aus, wenn sie nicht aus purer Humanität bleibt, so sieht die Realität aus, leider!

Hagen Rether bringt's dazu mal wieder voll auf den Punkt:


Zur Integrationspolitik:
[Beitrag wurde 1x editiert, zuletzt von filL am 19.11.2010, 09:22]
19.11.2010, 08:51 Uhr Anzeigen
# 11
Nachricht offline
Bullsquid
1.737 Punkte
Dabei seit: 01.07.2007
563 Beiträge
ich habe mir jetzt ehrlich gesagt nicht alles durchgelesen, aber zu dem thema kita und integration kann ich sagen, dass es nicht nur in großstädten so ist...
auch in kleineren städten gibt es diese brennpunkt kitas und dort ist es ähnlich...
beziehungsweise kommt auch das soziale umfeld der deutschen mitbürger hinzu, was dem ganzen auch nicht förderlich ist...

in der stadt, in der ich wohne, ist es zur zeit eigentlich so, dass es eben die sozialschwachen deutschen familien gibt, in denen rechtes gedankengut vorherrscht, dann gibt es die imigranten, dann viele ältere menschen, die angst vor überfremdung haben und dann den geringen prozentsatz, der die ganzen probleme sieht und hilflos ist,,,
kurz gesagt, dass soziale und gesellschaftliche klima resultiert aus einem Kreislauf heraus, der die ganze gesellschaft betrifft...

so stellt es sich zumindest für mich dar...
22.11.2010, 09:05 Uhr Anzeigen
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