Valve verbessert den Schutz der Benutzerdaten - das klingt vorerst einmal gut, vor allem für alle Besitzer eines Accounts. Unter anderem können mehr Details als bisher auf "privat" gestellt werden, wie zum Beispiel die Zeit, die man mit einem bestimmten Spiel verbracht hat, welches Spiel man gerade spielt oder ob man überhaupt als "online" angezeigt werden möchte.
Vor allem aber ist die Bibliothek eines Accounts nicht mehr standardmäßig öffentlich - und genau hier befindet sich das Problem von "Steam Spy". Die Seite ist bekannt dafür, Statistiken zu veröffentlichen, die unter anderem Valve stets bedeckt hält (vor allem Verkaufszahlen). Die Verkaufszahlen von Spielen sind vor allem für kleine Entwickler gerne gesehen, um kontrollieren zu können, ob ihr Publisher überhaupt richtige Zahlen nennt. Die Daten der Benutzer, die ihre Bibliothek wieder öffentlich einsehbar machen, werden kaum repräsentativ sein und die Statistiken weitaus ungenauer machen.
Vergangenen Samstag teilte das zwölfköpfige Entwicklerteam von Campo Santo mit, dass sie komplett zu Valve gegangen sind. Das Team, das durch seinen Titel Firewatch bekannt wurde, gab an, in Valve eine Firma gefunden zu haben, die ihre Arbeitsphilosophie vollständig teilen. Ebenso versichert Campo Santo, weiterhin an ihrem derzeitigen Projekt Valley of the Gods zu arbeiten, das folglich nun als Spiel von Valve zählt, sowie ihre derzeitigen Spiele und Informationen genau so weiter unterstützt, beziehungsweise veröffentlicht werden sollen.
Was das Team weiterhin zu Valves Arbeit beisteuert, ist üblicherweise nicht bekannt, eine Gruppe Spieleentwickler einzustellen bedeutet aber eher Positives bezüglich Veröffentlichung von Spielen.
Viele VR-Titel sind noch bis am 23. April um 19 Uhr erhältlich. Auch wer (noch) kein VR-Headset besitzt, kann durchaus einmal die inzwischen sehr große Anzahl Spiele durchsehen - es sind 3049 an der Zahl! Da eine Anschaffung eines der recht hochpreisigen VR-Headsets bei vielen in Frage steht, dürfte die Aktion den ein oder anderen durchaus eine zusätzliche Hilfe darstellen. Die Spieleliste kann natürlich auch nach Headset gefiltert werden, derzeit steht die mit Valve entwickelte HTC Vive, die Oculus Rift, sowie Microsofts Mixed Reality zur Auswahl. Wir wünschen für die letzten Stunden noch viel Spaß beim Stöbern.
Ob ihr heute Ostereier, -nester, News, Mods, Half-Life 3, die Petersilie für die Bratenfüllung, die Wohnungsschlüssel, den richtigen HDMI-Anschluss oder überhaupt nichts sucht, so wünschen wir euch ganz kurz: Frohe Ostern!
Passend zum Tag haben wir euch ein kleines Video herausgesucht. Wir wünschen viel Spaß beim ansehen!
In China wird um diese Zeit Neujahr gefeiert, es beginnt das Jahr des Hundes. Zu diesem Anlass gibt es derzeit viele Spiele günstiger zu haben. Doch abgesehen von einer Rabattaktion, wovon es im Jahr mehrere gibt, wurde nun auch die persönliche Wunschliste überarbeitet. Ein Eintrag sieht im Allgemeinen folgendermaßen aus:
Ein Spiel auf der Wunschliste hat nun zusätzlich die wichtigsten Informationen verfügbar, die auch auf der Shopseite selbst sichtbar sind: Die allgemeine Bewertung der Reviews, die Tags, das Veröffentlichungsdatum und das Datum, an dem das Spiel zur Wunschliste hinzugefügt wurde. Insgesamt wurden die Einträge dadurch vergrößert und gleichzeitig die Platzierung verkleinert.
In der Mod-Welt scheint es ruhiger geworden zu sein. Im Laufe der Zeit gab es viele Juwelen unter der immer größer werdenden Anzahl der Mods. Was mit Half-Life begonnen wurde, ging bei Half-Life 2 mit der Source-Engine weiter. Ein Problem gab es jedoch immer wieder, was nicht wenigen Mods früher oder später den Todesstoß versetzten: Die Steam-Updates. Jene von euch, die sehr viele Mods spielten oder noch spielen kennen es nur zu gut: Nach dem ein oder anderen Update waren die Mods plötzlich nicht mehr spielbar, weil an der Vorlage Veränderungen vorgenommen wurden. Dann ging es damit weiter, auf das Mod-Team zu hoffen, dass sie dafür einen Patch nachliefern und so ihr Werk wieder spielbereit wurde. Das geschah nur leider nicht immer. Gerade kleinere oder vor allem ältere Mods fielen dieser Tatsache zum Opfer, darunter auch durchaus erfolgreiche Mods. Lange gehörte zum Beispiel die Mod Azure Sheep dazu. Seit Ende 2017 ist diese jedoch endlich wieder spielbereit, wir berichteten.
Mittlerweile hat sich vieles verschoben: Einerseits sind recht viele bekannte Mods in den Indie-Bereich gewechselt und sind inzwischen Spiele, die gekauft werden müssen, andererseits bieten einige Spiele auf Steam mit dem Workshop eine recht einfache Möglichkeit, den selbst erstellten Content zur Verfügung stellen zu können. Wie diese Jahre verlaufen sind, darüber haben wir einen längeren Artikel verfasst, den ihr in unserer Artikel-Sektion lesen könnt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen. Zögert nicht, eure eigene Meinung und Erfahrungen als Kommentar zu hinterlassen.
Einige von euch kennen sie bestimmt noch: Die Singleplayer-Mod Azure Sheep, die den Spieler einmal mehr nach Black Mesa schickt. Sie war nicht nur eine der ersten, sondern auch eine der besonders bekannteren Mods, immerhin fast 17 Jahre alt. Durch ein Update seitens Steam vor einiger Zeit wurden allerdings viele Mods unspielbar, was viele "alte Kostbarkeiten" in der Versenkung verschwinden ließ. Kurz vor Weihnachten brachte aber das Mod-Team endlich ein Update heraus, das die Modifikation wieder spielbar machte.
Von unserer Seite können wir nur empfehlen, es einmal anzuspielen, vor allem jene, die sie noch nicht kennen. Wir wünschen euch viel Spaß!
Was soll man sagen? 2017 ist es sehr ruhig geworden. Bezüglich Half-Life ist wenig bis gar nichts wirklich bedeutendes herausgekommen, doch kurz nochmal eine kleine Zusammenfassung, was letztes Jahr so vorgefallen ist:
Da ist zum einen die Nachricht aus dem Februar, dass Valve derzeit an drei VR-Titeln arbeitet und kurz danach noch, dass sie einen Singleplayer entwickeln. Das sind aber leider schon sämtliche Informationen, die es soweit gibt. Niemand - außer Valve selbst - weiß, ob darunter ein Half-Life-Ableger ist oder nicht. Was zusätzlich für negative Eindrücke sorgte, war die Nachricht, dass der langjährige Mitarbeiter Erik Wolpaw nicht mehr bei Valve ist, ebenso dieselbe Nachricht von Chet Faliszek nur drei Monate später. Ansonsten gibt es zu Valve eigentlich nicht mehr nennenswertes zu nennen, außer vielleicht noch deren beim Dota2-Turnier "The International" angekündigtes Sammelkartenspiel "The Artifact", zu dem bislang aber auch nichts mehr kam; das sehen viele vielleicht nicht einmal schlimm, da diese Ankündigung für viele ohnehin ziemlich enttäuschend war.
Abseits davon gab es jedoch ein paar anderweitige Neuigkeiten: Zum ersten April veröffentlichte Ross Scott Folge 1 seiner neue Reihe "Freeman's Mind 2" - immerhin wird Half-Life auf diese Weise fortgeführt.
Ebenso gab es noch Neuigkeiten zum Remake Black Mesa. Endet die Kampagne momentan an der Stelle, an der Gordon Freeman nach XEN teleportiert wird, sollte es im Sommer, dann im Dezember, nun noch später weitergehen. Aber bei Black Mesa ist man mittlerweile gewohnt, dass sie es in punkto Termine einhalten ähnlich wie Valve selbst halten, was in Anbetracht der vorzeigbaren "Ware" aber definitiv gerechtfertigt ist.
Zum Schluss sei noch eine Veröffentlichung von Marc Laidlaw genannt. Er verließ Valve bereits 2016 und ging in den Ruhestand. Im Sommer veröffentlichte er einen Beitrag namens Epistle 3, welcher unübersehbare Parallelen zur bisherigen, aber vor allem weiterführenden Geschichte von Gordons und Alyxs Reise aufzeigte. Daraus kann man aber auch nur erkennen, in welche Richtung es damals vermutlich gehen sollte. Ob dies überhaupt noch aktuell ist, steht in den Sternen, pardon in Seattle.
Verdacht, dass sich aber doch hinter den Kulissen etwas abspielt, lässt jedoch schließen, dass vergangenes Jahr, sowohl Half-Life vorzeitig vom Index genommen wurde, als auch die Orange Box nun auch in Deutschland in der internationalen Fassung verfügbar ist. Dies passiert nämlich so früh nicht automatisch, sondern musste definitiv jemand veranlasst haben. Valve gab dazu aber kein Statement ab.
Nun wünsche ich euch im Namen des gesamten HLPortal-Teams ein gutes neues Jahr und wir alle hoffen, dass wir 2018 wieder mehr über Half-Life und seine Ableger berichten können.
Nach einem sehr ruhigen Jahr, in dem bezüglich Half-Life fast keine Nachricht heraus kam (hier sei nur am Rande bemerkt, dass dieses Jahr sowohl Half-Life als auch kürzlich die Orange Box in Deutschland ungeschnitten, das heißt in der internationalen Fassung verfügbar wurde), ist nun wieder die besinnliche Zeit. Wir vom Team des HLPortal wünschen unseren Lesern frohe und besinnliche Tage. Ein frohes Fest wünscht das gesamte Team vom Half-Life Portal!
Schon damals wurde es mehrmals verschoben, aber knapp elf Monate nach der ursprünglich geplanten Veröffentlichung kam es dann doch am 10. Oktober 2007 raus: Half-Life 2: Episode Two. Nun sind es zehn Jahre seither. Die ursprünglich geplante dritte Episode wurde aufgegeben zugunsten eines vollständigen "Half-Life 3" - auf welches wir jedoch bis heute warten.
Was hat sich seither eigentlich alles getan, während Gordon Freeman in "unfreiwillige" Stasis versetzt wurde? Immerhin würde er sonst nun seit zehn Jahren zusehen, wie Alyx ihren getöteten Vater im Arm hält. Wir haben für euch eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge der letzten zehn Jahre aufgelistet.
2008/09:
Im November des folgenden Jahres kam Valves erster kooperativer Zombie-Shooter, Left 4 Dead, auf den Markt, welcher nach nur einem Jahr direkt einen Nachfolger erhielt. Mittlerweile ist Left 4 Dead in Left 4 Dead 2 vollständig enthalten, was etappenweise mit einer Kampagne umgesetzt wurde, in der sich die Helden aus beiden Teilen begegneten.
2011:
Spieltechnisch war dann ein gutes Jahr Pause, bis mit Portal 2 die Fortsetzung aus dem in der Orange Box enthaltenen Physikspiel enthalten war. Bereits im Januar davor, erhielt Valve für Episode Three bereits den "Vapourware Award", einen Negativpreis, der an lange angekündigte, jedoch nie veröffentlichte Produkte verliehen wird (das ist nun bald sieben Jahre her).
2012:
Gut ein Jahr danach kam mit Counter-Strike: Global Offensive nach acht Jahren eine neue Version des weltbekannten Taktikshooters heraus, die nur kurz vorher überhaupt angekündigt wurde - eine neue Strategie seitens Valve, nachdem sie bei den anderen langen Vorankündigungen oft Änderungen vornehmen mussten, welche sich von den Informationen letzenendes unterschieden; so kamen die "Staubsauger-Rohre" in Portal 2 beispielsweise nicht mehr vor.
2013:
Nachdem der Entwickler der Warcraft-Mod DOTA bei Valve angeheuert wurde, ist in diesem Jahr nun der Nachfolger DOTA 2 nach einer längeren Betaphase als vollwertiges Spiel veröffentlicht worden. Mit diesem Spiel beschritt Valve ein neues Spielegenre.
2015
Der zwei Jahre zuvor angekündigte Steam-Controller ist erhältlich. Damit ist erstmals Hardware von Valve erhältlich. Die Steam-Machines, kompakte PC-Systeme, die den Konsolen im Wohnzimmer Konkurrenz machen sollen, floppen aber weitgehend. Ebenso geht es nun verstärkt in Richtung Virtual Reality. Valve hat die Jahre viel in die Entwicklung investiert, sich den Mängeln angenommen und diese, so gut es geht, beseitigt.
Ebenso hat in diesem Jahr die nachfolgende Engine, Source 2, offiziell das Licht der Welt erblickt. Einzig ein Spiel, das von Valve damit entwickelt wurde, gibt es bis heute nicht.
2016:
Mit der HTC Vive veröffentlicht Valve mit "The Lab" ein kostenloses VR-Spiel, das tatsächlich aus mehreren Mini-Games besteht.
2017:
Nach längerem kündigt zum DOTA2-Turnier The International ein neues Spiel an: Zum Leidwesen vieler Spieler ist es ein Trading Card Game namens "Artifact", welches die DOTA2-Thematik fortführt. Auch mit diesem Spiel steigt Valve in ein neues Spielegenre ein. Von den drei VR-Vollpreisspielen ist jedoch keines näher bekannt.