Valve hat mittlerweile eine Dokumentation für das SDK online gestellt. Dort findet man nicht nur Informationen darüber wie man eine Mod für Alien Swarm erstellt oder wie man Addon-Kampagnen veröffentlicht, sondern auch Tutorials für selbst erstellte Maps, wie man etwa Ein- und Ausgänge platziert und auf welche Besonderheiten man beim Mapping für den Top-Down-Shooter achten muss. Auch einen ersten Screenshot vom Tile-Generator gibt es zu sehen.
Original-News vom 18. Juli 2010:
Mit der Enthüllung der ehemaligen Source-Modifikation Alien Swarm als kostenloses Steamworks-Spiel hat Valve am Freitag alle überrascht. Bereits morgen soll der Top-Down-Shooter veröffentlicht werden. Doch nicht nur das Game an sich, auch der Code, ein eigenes SDK und ein neuartiger Map-Editor werden verfügbar gemacht. Zu letzterem gibt es nun erste Details von einem der Entwickler, der erklärt was man sich genau darunter vorstellen kann.
Zuerst erstellt man so genannte "Tiles" im Hammer-Editor, so wie man es auch von anderen Source-Engine-Spielen gewohnt ist. Das können etwa Räume oder Korridore sein. Hat man einen Abschnitt fertig gestellt, definiert man nun den Eingang und den Ausgang. Anschließend speichert man die "Map" und beginnt mit dem nächsten. Hat man genügend solcher "Kacheln" erstellt, wird das Tile-Programm gestartet.
Das besteht im wesentlichen aus einem Gitternetz, wo man dann die verschiedenen zuvor im Hammer-Editor erstellten Tiles anordnen kann. Man hat dabei völlige Freiheit, entscheidend ist nur, dass die jeweiligen Ein- und Ausgangspunkte miteinander verbunden werden. Doch das ist nur eine Möglichkeit. Man kann nämlich auch einen ungefähren Weg einzeichnen und das Programm sucht dann selbst die jeweiligen Korridore und Räume aus, um die vorgegebene Route möglichst exakt einzuhalten. Wie das am Ende aussieht zeigt auch der Gameplay-Trailer:
Nichts geändert hat sich an der Spitze der wöchentlichen Steam-Verkaufscharts, die Valve jeden Sonntag veröffentlicht. Erneut liegt der neue DLC "Resurgence Pack" für Call of Duty: Modern Warfare 2 auf Platz Eins. Da die Top-Sellers-Liste wie immer auf dem generierten Umsatz basiert, muss sich das 14 Euro teure Mappack mehr als drei Mal so oft verkauft haben als das Vollpreisspiel APB All Points Bulletin auf dem zweiten Rang. Die Top 10 im Detail:
1.
Modern Warfare 2 DLC: Resurgence Pack
2.
APB All Points Bulletin
3.
Battlefield: Bad Company 2
4.
Disciples III - Renaissance Steam Special Edition
5.
Blacklight: Tango Down
6.
Call of Duty: Modern Warfare 2
7.
Transformers: War for Cybertron
8.
Left 4 Dead 2
9.
Team Fortress 2
10.
Sniper: Ghost Warrior
Die Charts beinhalten gleich mehrere Neuzugänge, Disciples III und der Budget-Shooter Blacklight wurden erst vor wenigen Tagen veröffentlicht. Auch Transformers ist erst seit kurzem über Steam erhältlich und hat es nun in die Top 10 geschafft. Battlefield: Bad Company 2 dürfte davon profitieren, dass Käufer ab sofort an der Medal of Honor-Beta teilnehmen dürfen. Team Fortress 2 hat seinen Platz in den Charts wohl dem Engineer-DLC zu verdanken.
Mit der Source Engine verbindet der geschulte Mod-Kenner normalerweise enge Korridore, die Ego-Perspektive und natürlich Ladezeiten. Da verdienen Mods wie Dogfight besondere Aufmerksamkeit. Das Arcade-Spiel lässt nämlich all das außen vor und setzt den Spieler stattdessen in einen antiken Doppeldecker mit einem Maschinengewehr an jeder Seite. Um aus der Schusslinie zu kommen und den Gegner in das Visier zu nehmen, ist vor allem Schnelligkeit gefragt, denn Dogfight setzt nicht auf Simulation, sondern auf eingängige Bedienbarkeit.
Obwohl noch nicht final, weiß die Aussicht aus luftiger Höhe schon jetzt zu gefallen. Mithilfe eines ausgetüftelten Vorgehens lässt sich zum Beispiel eine Wald-Textur auf eine Fläche setzen, die im Spiel dann automatisch Bäume in Form senkrechter Sprites generiert. Über diese Technik verfügt die Engine bereits von Haus aus, genauer erklärt wird sie hier. Flugmanöver wie die Fassrolle sind, so lässt es das aktuelle Video vermuten, noch nicht möglich. Wie flexibel sich der Code in dieser Hinsicht erweisen wird, kann wohl auch der Entwickler selbst noch nicht sagen.
Mittlerweile gibt es auch ein offizielles Statement von Julie Uhrman, der verantwortlichen Managerin von IGN, zu dem Direct2Drive gehört: "Wir haben unsere Kunden befragt und sie haben uns gesagt, dass sie kein Problem damit haben, wenn ein Spiel mit einem Drittanbieterprogramm verknüpft ist. Und wir hören auf unsere Kunden." Ob auch weitere Steamworks-Spiele über D2D angeboten werden ließ sie offen, das werde von Fall zu Fall entscheiden.
Original-Meldung vom 12.07.2010:
"Trojanisches Pferd"; mit diesen Worten bezeichnete ein Sprecher der digitalen Distributionsplattform Direct2Drive die Steamworks-Entwicklertools im vergangenen Herbst, wir berichteten. Anlass für diese Aussage war, dass Call of Duty: Modern Warfare 2 eben dieses von Valve entworfene Featureset nutzt und das Spiel deshalb auch über Steam aktiviert werden muss. Der zu IGN gehörende Online-Shop weigerte sich daraufhin den Shooter in sein Sortiment aufzunehmen und wählte dieses Vorgehen auch bei allen anderen Steamworks-Spielen der letzten Monate.
Auslöser des Steamworks-Boykott: Call of Duty: Modern Warfare 2
Auch die Konkurrenten GamersGate und Impulse schlossen sich diesem Boykott an. Mit der Weigerung die Spiele zu verkaufen versuchten sie die Publisher dazu zu bringen, Steamworks nicht mehr zu nutzen. Erst vor wenigen Wochen sagte Stardock CEO Brad Wardell in einem Interview, dass sich Publisher zunehmend gegen Steamworks aussprechen würden. Tatsächlich wurden aber zahlreiche PC-Spiele (u.a. Aliens vs Predator, Metro 2033, Just Cause 2 und Napoleon: Total War) in diesem Jahr mit Steam-Bindung veröffentlicht und weitere Steamworks-Titel (Civilization 5, Fallout: New Vegas und Kane & Lynch 2) sind bereits angekündigt.
Offenbar will bzw. kann der nach Steam zweitgrößte Online-Distributor nicht auf diese Umsätze verzichten, denn ohne Ankündigung oder Begründung tauchte nun vor kurzem Call of Duty: Modern Warfare 2 im Direct2Drive-Shop auf. Auch die beiden kostenpflichtigen DLCs werden über die Plattform vertrieben, in der Beschreibung gibt es einen kurzen Hinweis auf Steam. Valve hatte auf die Boykott-Drohung im Vorjahr nur indirekt reagiert und erklärt, dass das eine Angelegenheit zwischen Hersteller und den anderen Anbietern sei und sie sich nicht einmischen werden. Steamworks wurde erstmals im Jahr 2008 vorgestellt und wurde seitdem in zahlreichen Drittanbieterspielen verwendet. Die Nutzung ist sowohl für Entwickler als auch Spieler völlig kostenlos.
Auch diesen Freitag gibt es wieder einen neuen Eintrag im offiziellen Left 4 Dead-Blog. Wie seit einigen Wochen üblich, wurde gleichzeitig auch eine neue Mutation für Left 4 Dead 2 veröffentlicht, die auf den Namen "Hard Eight" hört. Wie einige unserer Besucher schon letzte Woche vermuteten, handelt es sich dabei um den Coop-Modus mit der doppelten Anzahl (also acht) an gleichzeitig spawnenden Special Infected. Zusätzlich wurde auch die Respawnzeit von Hunter, Smoker und Co verkürzt, was den Schwierigkeitsgrad immens erhöhen dürfte.
Letzte Woche fragte Valve in der Ingame-Umfrage nach der Lieblings-Nahkampfwaffe der Spieler. Das Ergebnis ist unter Konsolenspieler und PC-Anhängern sehr ähnlich: Klarer Gewinner stellt das Katana-Schwert dar, welches mit 34% (Xbox 360) bzw. 44% (PC) an der Spitze steht. Der Tonfa-Schlagstock aus der "The Parish"-Kampagne ist hingegen mit 1% (Xbox 360) bzw. 2% (PC) die unbeliebteste Nahkampfwaffe.
Diese Woche möchte es Valve ganz genau wissen: "Welches Spiel spielt ihr neben Left 4 Dead 2 am meisten?" Neben zwei Titeln aus eigenem Hause, Team Fortress 2 und Counter-Strike, stehen noch fünf weitere Top-Spiele zur Auswahl: GTA IV, Modern Warfare 2, Football Manager 2010, Empire: Total War und Battlefield: Bad Company 2. Wer mit diesen Spielen überhaupt nichts anfangen kann, darf mit "keine der genannten" abstimmen.
Wie immer wird ganz zum Schluss noch der Titel der kommenden Mutation bekannt gegeben: "Healthpackalypse" soll sie heißen. Was sich jedoch hinter diesem Namen verbirgt, wird sich erst nächste Woche offenbaren. In der Zwischenzeit steht euch unsere Kommentarfunktion für Diskussionen und Spekulationen zur Verfügung.
Nicht weniger als vier Jahre ist es her, seit es auf dem Half-Life Portal die letzte News zur Source-Modifikation Alien Swarm: Infested zu lesen gab. Nun wurde bekannt, warum es um das Projekt so still wurde. Auf der offiziellen Steam-Website wird verlautet, dass Gabe Newell mit dem Mod-Team das gemacht hat, was er offensichtlich am liebsten macht: es bei Valve eingestellt. Dort haben die Entwickler in den letzten zwei Jahren an den Left 4 Dead-Spielen gearbeitet und sind nun bei der Erstellung von Portal 2 beteiligt. Doch neben ihrer eigentlichen Arbeit haben sie auch noch Zeit für ihre Mod gefunden.
Am 19. Juli wird Alien Swarm kostenlos über Steam veröffentlicht. Das Spiel unterstützt diverse Steamworks-Features, neben Achievements und Matchmaking wird auch die Steam Cloud genutzt. Darüber hinaus wird Valve den gesamten Spielcode veröffentlichen und auch ein Update für das Source SDK wird damit einher gehen, in dem in Zukunft Steamworks vollständig integriert sein wird. Interessierte Mod-Teams können so Einblicke in die Implementation des Featuresets erlangen.
Bei Alien Swarm handelt es sich um einen 4-Spieler-Coop Shooter mit Top-Down-Perspektive, erste spielerische Eindrücke lassen sich aus diesem Gameplay-Video gewinnen. Bereits vor sechs Jahren wurde die Mod für Unreal Tournament 2004 veröffentlicht, anschließend wechselten die Entwickler auf die Source-Engine. Der offizielle Trailer:
Bei Valve ist man stets darum bemüht die Wünsche der Spieler zu erfüllen. Man reagiert auf Mails, liest in den offiziellen Foren mit und versucht dann die Kritik umzusetzen. Mit dem Polycount-Contest und dem Contribution-System ist Valve noch einen Schritt weitergegangen und hat Leute aus den Reihen der Community aufgefordert auch mal selbst für TF2 zu modeln.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs können sich durchaus sehen lassen, die besten fünf Pakete wurden nun vom TF2-Teams ausgewählt. Gut für die Gewinner: Die Waffen werden in einem Update an alle Spieler gebracht. Schlecht für die Gewinner: Man hat den Waffen ebenfalls eigene Attribute gegeben und dabei die perfekte Arbeit der Modder mit eigenen stümperhaften Versuchen ein Spiel zu entwickeln zunichte gemacht.
Spieler, welche lieber Maps erstellen als Waffen, sind zwar mit dem Polycount-Contest nicht bedient worden, ein neuer Wettbewerb fordert aber genau die Mapper unter euch: Die bekannte Internetseite für TF2-Karten aller Art, tf2maps.net, startete in Zusammenarbeit mit Valve den Art Pass-Contest. Grundlage eurer Arbeit ist eine Roh-Karte, welche von Valve selbst entwickelt wurde, jedoch nur graue DEV-Texturen nutzt. Eure Aufgabe ist es nun, die Karte auszuschmücken, sodass die am Ende fertig für einen theoretischen Release ist. Die beste Karte wird vom TF2-Team wieder persönlich ausgesucht und in einem Update ins Spiel integriert. Alle nötigen Informationen findet ihr hier.
Im April berichteten wir über einen geplanten Mehrspieler-Modus für die Modifikation Human Error. Die Entwickler versprachen mit dem sogenannten Traitor-Spielmodus ein abwechslungsreiches Koop-Erlebnis, in dem sich vier Spieler in der Rolle einer der Hauptfiguren des Originals gegen Rebellen und Xen-Monster verteidigen müssen, wobei einer unter ihnen den Verräter spielen darf und den Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor öffnen kann. Für das ein oder andere Überaschungsmoment sorgen die Boss-Gegner Alyx und Dog – Left 4 Dead lässt grüßen.
Wer Lust auf eine Runde "HE-Coop" bekommen hat, gelangt über obenstehenden Link zu dem entsprechenden Download. Derweil das knapp 250 Megabyte schwere Paket lädt, bietet sich das folgende Intro für einen ersten Einblick an.
Das Konzept, soviel sei gesagt, haben die Human Error-Macher umgesetzt. Ein neues Video zeigt erste Spielszenen aus der noch sehr frühen Version des Mehrspieler-Parts. Während sich die drei treuen Combine-Soldaten in hitzigen Gefechten mit den Rebellen die Munition um die Ohren hauen, sabotiert der Verräter fleißig die Gerätschaften. Präsentiert wird das Ganze in einem überarbeiteten HUD, welches etwa das Missionsziel oder den Status der Team-Kollegen in einem kleinen Fenster anzeigt
Das Hardware Survey gibt seit mittlerweile sieben Jahren interessante Einblicke in die von Steam-Spielern genutzten Computer (und mittlerweile auch Macs). Mithilfe der Daten können Entwickler ihre Spiele an der tatsächlich verbauten Hardware anpassen. Darüber hinaus zeigen die mittlerweile monatlich erhobenen Statistiken auch Trends, etwa wie schnell sich Multicore-CPUs durchsetzen. Nun möchte Valve das Survey noch ausweiten, denn, so wird auf der Steam-Website geschrieben, sind die Hardware-Komponenten ja nur ein Teil eines Gaming-Systems.
In Zukunft wird das Survey auch Informationen zur installierten Software übermitteln. Eine Liste mit allen Programmen die unter "Programme und Funktionen" von Windows angeführt sind wird an Valve geschickt. Die Entwickler entgegnen dabei auch gleich mögliche datenschutzrechtliche Bedenken:
Zitat: Original von Steam
Wie immer ist das Survey sowohl freiwillig als auch anonym, keine der gesammelten Daten werden mit deinem Steam Account verknüpft. Die Auswahl für das Survey erfolgt zufällig. Du wirst wissen wenn du am Survey teilnimmst, denn Steam wird dich vorher fragen ob du mitmachen möchtest.
Die neuen Software-Informationen sollen Valve helfen besser zu verstehen, wofür die Spieler ihre Computer sonst noch so verwenden um etwa entsprechende Features anzupassen. Außerdem werden, so heißt es auf der Website, auch die Gamer, Spieleentwickler und Hardware-Hersteller diese Informationen ohne Zweifel interessant finden. Valve plant deshalb diese Daten und Trends ab dem Ende des Monats, zusammen mit den neuen Statistiken des Hardware-Surveys, zu veröffentlichen.
Update:
Mittlerweile wurde das Steam Software-Survey in die zur Zeit laufende Client-Beta integriert. Um also die Chance zu bekommen bereits jetzt teilzunehmen, muss die entsprechende Option im Einstellungsmenü aktiviert werden. Die weiteren Neuerungen des Beta-Updates findet ihr in diesem Thread.
Für den Mehrspieler-Shooter Counter-Strike: Source steht ein neuer Patch zum Download bereit. Da dieser auch eine Engine-Optimierung beinhaltet, wird auch ein Update für die beiden Spiele Day of Defeat. Source und Team Fortress 2 runtergeladen, die ja seit kurzem alle die selbe Version der Source-Engine nutzen. Der Changelog im Detail:
Engine:
Tuned thread initialization to improve performance on CPUs with more than four cores
Counter-Strike: Source:
Fixed leftover shadows when ragdoll physics are disabled
Added stats gathering to track client and server performance
Added instrumentation to help debug network issues
Disabled some unsupported threading convars
Große Änderungen gibt es nicht, unter anderem wurde ein Schattenbug beseitigt und eine Erhebung für die Performance von Client und Server eingebaut. Das Engine-Update ist für die rund 0,3% der Spieler interessant, die eine CPU mit mehr als vier Kernen besitzen. Die dürfen sich nun über eine (noch) bessere Performance freuen.