Nachdem zahlreiche Frühentschlossene Portal 2 in der Vorwoche auf den ersten Platz der Steam-Verkaufscharts katapultierten, muss sich der kommende Valve-Titel an diesem Sonntag einem anderen Spiel geschlagen geben. Das neu veröffentlichte Bulletstorm hat in den letzten sieben Tagen mehr Umsatz generiert als alle anderen Produkte auf Steam. Auffallend sind auch diese Woche die vielen Spiele in den Top 10, die noch gar nicht erhältlich sind:
1.
Bulletstorm
2.
Portal 2
3.
RIFT
4.
Dragon Age 2
5.
Magicka
6.
Crysis 2
7.
Sid Meier's Civilization 5
8.
Dawn of War 2: Retribution
9.
Command & Conquer 4: Tiberian Twilight
10.
Assassin's Creed: Brotherhood
Gleich sechs von den zehn Spielen in den Charts wurden noch nicht veröffentlicht. Vom aktuellen Weekend Deal, bei dem alle Command & Conquer-Spiele um 75 Prozent im Preis gesenkt sind, ist der vierte und letzte Teil auf dem neunten Platz vertreten. Erwähenenswert ist auch die Preisdifferenz des Strategiespiels Civilization 5. Während es auf Steam noch zum vollen Preis von 50 Euro verkauft wird, ist es etwa auf Amazon.de bereits für weniger als 22 Euro zu haben. Da das Spiel Steamworks nutzt, kann und muss auch die Retail-Version über Steam aktiviert werden.
Seit der Einführung der sogenannten Community-Mutations erhielten die Entwickler von Left 4 Dead 2 viele E-Mails von den Spielern. Oftmals wurde bemängelt, dass man das Achievement "Mutant Overlord" nicht durch das Spielen von Mutationen aus der Community freischalten könne. Deshalb entschied sich Valve nun dazu, vorübergehend einige alte Mutationen in den Zyklus aufzunehmen. Den Anfang macht der Klassiker "Bleed out" für den Coop-Modus, bei dem die Überlebenden nur temporäre Gesundheit haben und alle Medikits durch Schmerzpillen und Adrenalinspritzen ersetzt wurden.
Letztes Mal ging es in der Ingame-Umfrage darum, welcher Nicht-Spieler-Charakter aus Left 4 Dead bei den Spielern am besten ankommt. Genau wie in unserer internen Umfrage erreichte der verrückte Kirchentyp aus Death Toll auch in der offiziellen Abstimmung den ersten Rang. Am wenigsten Stimmen erhielt dagegen der Bootsfahrer aus derselben Kampagne.
27% Typ in der Kirche aus Death Toll
23% Virgil aus Swamp Fever
15% Whitaker aus Dead Center
15% Hubschrauberpilot aus No Mercy
9% John Slater, Bootsbesitzer aus Death Toll
11% Keine Meinung
In der neuen Umfrage möchte Valve erstes Feedback zum kürzlich angekündigten Download-Content "Cold Stream" einholen. Da dieser die übrigen vier Kampagnen aus dem Vorgängerspiel mitliefern wird, sollen die Spieler nun abstimmen, welche davon sie am meisten erwarten. Wie immer zählt eure Stimme nur, wenn ihr sie im Spiel selbst abgebt, optional könnt ihr aber auch an unserer eigenen kleinen Umfrage teilnehmen.
Nur etwas länger als 24 Stunden hat es diesmal bis zum nächsten Erscheinen eines Updates für Team Fortress 2 gedauert. Wieder einmal widmet man sich aber auch eines weiteren Crash-Exploits, welches Valves Multiplayer-Spiele betrifft, die auf der Source Engine aufsetzen.
Bei den drei neuen Maps handelt es sich um Koth_Lakeside, die Payload-Map PL_Frontier sowie eine Payload-Race-Karte namens PLR_Nightfall. Die Karten stammen allerdings nicht aus den Büros von Valve selbst sondern aus der Community. Aller Wahrscheinlichkeit nach kamen diese bereits vorher frei verfügbaren Karten aber auch bei den Entwicklern gut an.
Da sich die Liste der Änderungen lediglich auf das Hinzufügen der Maps sowie auf das Schließen einer weiteren Sicherheitslücke beläuft, fällt auch das Changelog recht mager aus:
Source Engine Changes (CS:S, DoD:S, TF2, HL2:DM)
Fixed another server crash exploit caused by malformed network packets.
Team Fortress 2
Added three new community maps:
o Koth_Lakeside
o PL_Frontier
o PLR_Nightfall
Wie immer wird auch dieses Update automatisch von Steam heruntergeladen und installiert.
Valve hat das erste große Update für den Steam-Client im Jahr 2011 veröffentlicht. Es gibt mehrere Änderungen und neue Funktionen, die größte Neuheit dürfte aber das Screenshot-Feature sein. Damit lassen sich direkt über Steam Schnappschüsse anfertigen (Standard-Taste: F12), anschließend können diese mittels Screenshot-Manager in das Steam Communtiy Profil hochgeladen werden, von wo aus sie jederzeit online abgerufen werden können. Pro Nutzer stehen ein Gigabyte an Speicherplatz zur Verfügung, das entspricht etwa 1.000 bis 2.000 Screenshots.
Neu hinzugekommen ist auch die Suchfunktion für die Spieleliste. Dabei wurde auch die Gestaltung des Hauptmenüs von Steam etwas abgeändert, ein Vergleichsbild findet ihr in dieser News. Außerdem wurde das Feld mit der URL-Anzeige standardmäßig entfernt, es kann in den Optionen aber wieder aktiviert werden. Verbessert wurde auch die Qualität der Sprachübertragung, was für spürbar besseren Klang beim Voice-Chat sorgen soll. Der Changelog im Detail:
Steam Screenshots
Added support for Steam Screenshots. Press F12 while in any game that runs the Steam Overlay to take screenshots, then publish them to your Steam Community profile, or anywhere else on the web. Each user is allotted 1 GB of Steam Cloud storage for screenshots.
Library Search capability and related navigation updates
Added Search capability to the library for quick filtering of your list. Press Tab to move focus to and from the search field, press Esc to clear the search.
Moved access to all library sub views (Games, Media Tools, Downloads, etc.) into the library's dropdown control
Voice quality improvements
Changed microphone voice input from 11 kHz to 16 kHz
Changed voice output from 8 kHz to 16 kHz
Fixed the settings-dialog microphone test to correctly re-init the calibration client if the active voice device changes
Reduced voice prefix buffer size from 200 to 100 ms, but increased trailing from 200 to 400 ms - reduces latency when transitioning from silence to active voice, but still should keep it from sounding like chat is cutting out mid-sentence
Increased thresholds for voice activity detection, making it less sensitive
Increased amount of gain applied to voice
Changed disconnect message when a friend ends a voice call to ' has ended the call'
Windows: Fixed microphone to reinitialize correctly if Windows signals that a device in the system has changed
Windows: Changed voice output device for Steam to be the default communication device
Web addresses
Added an option to display the client's URL address bar, and turned it off by default, given its limited utility
Web views now include a "Copy Page URL" command in the context menu, to copy the page's web address to the clipboard
Game invites
Moved game invites from friends outside of the chat stream, into their own panel in the chat dialog for improved discoverability
Account security
Added password strength meter to the Change Password wizard
Added a prompt to choose a new password if you've recently had Steam Support change your password on your behalf
General bug fixes
Fixed game invites not working from lobby-based games
Fixed games not launching automatically after resolving a cloud conflict
Fixed download rate sometimes erroneously reporting very high speeds
Fixed a crash on startup or when viewing Games page
Fixed client hang which could occur while hovering on links in any HTML-based display area
Corrected check box states in the Friends window menu to properly remain in sync
Fixed bug where some downloadable content was not downloaded until the client was restarted
Fixed a rare and small, but steady memory leak caused by the Steam Overlay in some full screen D3D10/D3D11 games
Mac OS X: Fixed a problem where attempting to resume a paused/interrupted download could always report ‘server unavailable’
Mac OS X: Fixed password input fields in the Steam Overlay to correctly receive input
Neben grundsätzlichen Bugfixes, unter anderem wurde ein Crashbug behoben, wurden auch Maßnahmen zur Erhöhung der Account-Sicherheit gesetzt. Ein Strength-Meter zeigt nun an, wie sicher das eingegebene Passwort ist. Das nun veröffentlichte Client-Update wurde seit Ende Januar in einer offenen Beta getestet, dabei gab es 15 Patches. Wie immer bedankt sich Valve bei allen die mitgeholfen und Feedback abgegeben haben.
Im aktuellen Weekend Deal gibt es alle über Steam erhältlichen Command & Conquer-Spiele zu einem Viertel des Normalpreis. Command & Conquer 3: Tiberium Wars, Command & Conquer 3: Kane's Wrath und Command & Conquer: Red Alert 3 sind somit für je fünf Euro zu haben. Das Addon Command & Conquer: Red Alert 3 - Uprising kann für 2,49 Euro erstanden werden. Der neueste (und laut Metacritic-Durchschnittswertung mit Abstand schlechteste) Titel der Serie, Command & Conquer 4: Tiberian Twilight, ist für 12,49 Euro zu haben. Das Angebot gilt bis Montag Abend 19:00 Uhr.
Mittlerweile wurde eine Produktseite des Spiels im Steam Shop aufgesetzt. Neue Infos oder Bilder gibt diese allerdings nicht preis.
Original-Meldung vom 24.02.2011:
Über den abgedrehten Weltkriegsshooter Dino D-Day, in dem das Dritte Reich die bis dato längst ausgestorben geglaubte Rasse der Dinosaurier neu züchtet und zu Kampfzwecken einsetzt, berichteten wir zuletzt im November 2009. Damals hatte Entwickler Digital Ranch erstmals eine spielbare Demo veröffentlicht. 2010 sollte dann die Vollversion auf Steam zum Verkauf stehen. Daraus wurde nichts, der Release wurde mittlerweile auf den 29. März dieses Jahres verschoben. Eine Beta soll am ersten desselben Monats starten.
Das obenstehende Renderbild zeigte Teamchef Abe Scheuermann gestern in einer Newsmeldung zum bevorstehenden Release. Dem um sich schießende Styracosaurus wird man unter anderem im Modus „King of the Hill“ und „Team-Deathmatch“ antreffen. Wer bei diesem Satz die Stirn runzeln muss, hat wahrscheinlich die Demo gespielt. Die geplante Kampagne, welche man damals anspielen durfte, wurde mittlerweile verworfen: Dino D-Day wird keinen Einzelspieler-Modus beinhalten. Stattdessen soll es Charakter-basierte Mehrspieler-Matches geben, auch auf den Postern sind einige davon zu sehen.
Ursprünglich sollte Chell, die spielbare Protagonistin in Portal, die auch in der Singleplayer-Kampagne des Sequel wieder gegen GLaDOS antreten darf, in Portal 2 ganz anders aussehen. Als das Spiel vor einem Jahr vorgestellt wurde, war ein multifunktioneller Vollkörperanzug geplant. Es sollte wirken, als wäre sie von Maschinen eingekleidet worden und sie noch stärker in ihre Rolle als entmenschlichtes Versuchsobjekt verfestigen. Diese Meinung vertritt man nun offenbar nicht mehr.
Der orange Overall ist zurück, allerdings hat Chell das Oberteil um ihre Hüfte gebunden und macht nun, genau umgekehrt als ursprünglich geplant, einen deutlich individuelleren und menschlicheren Eindruck. Der Website Kotaku hat ein Valve-Designer nun eine Begründung für diese 180-Grad-Drehung zugespielt:
Zitat: Original von Valve
Portal 2 takes place well after the events of the original game, but for Chell (and likewise the player) all that time has passed in an instant. She's also evolved from a lab rat under the facility's control to the sole cause of its destruction. Her familiar dehumanizing orange jumpsuit is still present, but she's tied the top around her waist and rolled up her sleeves to give her more freedom this time around. This also helps her stand out more as an individual, as opposed to a numbered, anonymous test subject.
In the end, Chell still functions mainly as a representation of the player in the world. We want players to feel it's their own personal journey they're embarking on in Portal 2, instead of forcing them into the character of Chell and making them role-play that in some awkward way. That said, we wanted players familiar with Chell from Portal 1 to see evidence of a transformation when returning to the world of Portal 2.
So habe sich ihre Rolle geändert, war sie im Vorgänger noch eine von vielen Testpersonen, ist sie nun verantwortlich für das Geschehene. Chell dient aber weiterhin nur als Repräsentation des Spielers, man möchte, dass die Gamer die Geschichte in Portal 2 als eigenes Abenteuer erleben, anstatt sie zu einer Art Rollenspiel zu zwingen. Diese Philosophie vertritt Valve bereits seit Half-Life, weshalb beispielsweise Gordon Freeman niemals spricht und auch niemals im Spiel gezeigt wird. In Half-Life 2 existiert beispielsweise nicht einmal ein richtiges Model für den Charakter. Da man sich in Portal aber zwangsläufig durch die Portale selbst sehen kann, musste mit Chell ein Kompromiss geschaffen werden.
Bethesda (Fallout 3, The Elder Scrolls), das zusammen mit id Software zum Publisher Zenimax gehört, hat sich eine besondere Marketingaktion für das im November erscheinende Skyrim einfallen lassen. So wird im offiziellen Blog darauf hingewiesen, dass jetzt die perfekte Zeit wäre um für Nachwuchs zu sorgen. Denn jedes Kind das am 11.11.2011, dem Releastermin von Elder Scrolls V, das Licht der Welt erblickt und Dovahkiin genannt wird, erfüllt einen speziellen Quest.
Diese Art von Marketing dürfte wohl nicht nur auf positive Resonanz stoßen, für uns ist allerdings ein anderer Aspekt interessant und auch der Grund, wieso wir auf dem Half-Life Portal darüber berichten. Denn einer der Preise für das erfolgreiche abschließen dieser "Aufgabe" ist ein spezieller Code für Steam, der alle bisherigen und zukünftigen Bethesda-Spiele auf der Distributionsplattform von Valve freischaltet - ein Leben lang. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass die Entwickler eine engere Bindung an Steam anstreben und darauf hinweisen, dass kommende Titel wie RAGE und eben Skyrim Steamworks nutzen werden. Schon in Fallout: New Vegas kam dieses zum Einsatz, für Brink ist es bereits bestätigt.
Immer wieder mal veröffentlicht man bei Valve ein Update auch für ältere Spiele. Auch diesmal widmet man sich wieder kleineren Fehlern in Team Fortress 2 sowie in Counter-Strike: Source wie auch in der Source-Engine selbst.
Im Multiplayer-Shooter Team Fortress 2 ist es nun nicht mehr möglich, Teammitglieder, die gerade den Equalizer nutzen, mittels Amputator oder Crusader's Crossbow zu heilen. Auch die Fists of Steel, eine der neuen Waffen des Australian Christmas-Updates, wurden leicht überarbeitet. Allerdings handelt es sich dabei nur um Änderungen kosmetischer Natur, welche auch nur das rote Team betreffen.
In Counter-Strike: Source hingegen wurde nur die Map de_inferno leicht überarbeitet, wobei kleine von der Community vorgeschlagene Änderungen implementiert wurden, um die Karte zu verbessern.
Nicht nur die beiden genannten Spiele, sondern auch Day of Defeat: Source sowie Half-Life 2: Deathmatch, betrifft dieses Update, denn eine potentielle Schwachstelle im Servercode wurde behoben. Durch vom Standard abweichende Netzwerkpakete konnte es hier zu einem Absturz des Servers kommen.
Die vollständige Liste der Änderungen im Überblick:
Source Engine Changes (CS:S, DoD:S, TF2, HL2:DM)
Fixed a server crash exploit caused by malformed network packets.
Counter-Strike: Source
Updated De_Inferno.
o Community fixes.
Team Fortress 2
Fixed the Amputator and the Crusader's Crossbow healing teammates that have the Equalizer as their active weapon.
Updated the Red team skin for the Fists of Steel.
Wie immer werden die Updates automatisch von Steam heruntergeladen und installiert.
Diese Woche hat Valve die Steam-Midweek-Madness für ein eigenes Spiel reserviert: Half-Life 2: Episode Two, das bislang letzte Abenteuer von Gordon Freeman, ist um 75 Prozent im Preis reduziert. Damit kostet das Singleplayerspiel weniger als zwei Euro. Episode Two wurde im Herbst 2007 veröffentlicht und setzte direkt die Geschehnisse von Half-Life 2 und Episode One fort. Alle Informationen, Screenshots und mehr findet ihr in unserer Sektion. Der offizielle Trailer: