An diesem Wochenende sind alle Spiele von Publisher SEGA auf Steam um 50 bis 90 Prozent vergünstigt. Einige der Highlights: Alpha Protocol kostet vorübergehend zwei Euro, Total War: Shogun 2 gibt es für 20 Euro und die Dreamcast Collection mit Klassikern wie Crazy Taxi ist für 2,49 Euro zu haben. Alle SEGA-Titel zusammen kosten 75 Euro, ein Preisnachlass von 83 Prozent. Unabhängig davon ist im Weekend Deal das Echtzeit-Strategiespiel Company of Heroes für gerade mal 1,59 Euro zu haben. Inklusive aller Addons bezahlt man fünf Euro.
Valve hat heute die neuen Spielmodi für Counter-Strike: Global Offensive angekündigt, die zusätzlich zum klassischen Bomben- und Geisel-Szenario unterstützt werden. Die beiden hören auf die Namen Arsenal: Arms Race und Arsenal: Demolition und werden in acht komplett neuen Maps spielbar sein. Genaue Details zu den Spielmodi gibt es zwar noch nicht, sie sollen aber auf der beliebten Gun Game-Mod für Counter-Strike basieren.
In Gun Game kaufen sich die Spieler nicht selbst Waffen, sondern erhalten immer eine neue, sobald sie einen Gegner ausgeschaltet haben. Wem zuerst mit jeder einzelnen Waffe im Arsenal ein Kill geglückt ist, hat die Runde gewonnen. Der Spielmodus wurde auch bereits in Call of Duty: Black Ops offiziell unterstützt. Valve hat sich für die Umsetzung Unterstützung vom Erfinder Michael Barr geholt, der sich darüber verständlicherweise freut und verspricht, dass Arsenal in CS: GO die beste Version von Gun Game werden wird.
Neben der Enthüllung der beiden neuen Spielmodi hat Valve auch neun weitere Screenshots zum kommenden Ego-Shooter veröffentlicht, die bisher unbekannte Maps zeigen. Ob diese Levels für den Arsenal-Modus ausgelegt sind, geht aus der Pressemitteilung von Doug Lombardi nicht genau hervor, ist allerdings wahrscheinlich. Counter-Strike: Global Offensive wird ab heute in London auf der Playstation 3 präsentiert, von wo es möglicherweise auch erste Gameplay-Videos von den neuen Spielmodi geben wird. Im Oktober soll dann eine exklusive Beta für PC und Mac starten, der Release des reinen Download-Titels ist für Anfang 2012 geplant.
Keine neuen Features, dafür mehrere Bugfixes bringt das neue Update für den Steam-Client. Unter anderem wurde ein Fehler ausgemerzt, der das Programm beim Beenden abstürzen ließ. Außerdem machte bisher die Backup-Funktion bei Spielen, die bereits das neue Content-System nutzen, Probleme. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Der Changelog:
Fixed backup/restore for games switched to the new content system
Fixed adding shortcuts to 3rd party games with Unicode path names
Fixed game configuration overrides from local content servers
Fixed stats and achievements getting out of sync with the community for users with slow internet connections
Fixed bug where dates of friend player names weren't shown in game overlay
Fixed crash in "Create New Account" dialog
Fixed crash on shutdown
Wie immer wird das Update automatisch beim nächsten (Neu-)Start heruntergeladen und installiert.
Erst vor wenigen Wochen hat Minecraft-Entwickler Markus "Notch" Persson erklärt, wieso er den populären Indie-Titel nicht auf Steam veröffentlichen möchte. Nun könnte aber bald ein anderes, sehr ähnliches Spiel darauf erscheinen. Das bisher exklusiv für die Xbox 360 erhältliche FortressCraft, das man als mehr oder weniger direkten Klon bezeichnen kann, könnte nämlich bald auch für den PC kommen. In einem Interview heißt es seitens der Entwickler, dass eine PC-Version bereits existiert und man versuchen würde, mit Valve ins Gespräch zu kommen.
FortressCraft wurde seit der Veröffentlichung im April diesen Jahres auf Xbox Live knapp eine halbe Million Mal verkauft. Das ist zwar deutlich weniger als Minecraft, von dem mittlerweile über drei Millionen Exemplare abgesetzt werden konnten, aber trotzdem ein großer Erfolg für das Indie-Team. Die Entwickler sehen FortressCraft naturgemäß nicht als Plagiat von Minecraft und verweisen etwa darauf, dass Elemente aus ihrem Spiel auch in Minecraft auftauchen würden.
Seit der Präsentation auf der gamescom wurde die gleichzeitig laufende Beta des Spiels stetig ausgeweitet. Je größer die Zahl der Teilnehmer wurde, desto höher wurde auch das Risiko, dass sich Tester nicht an die Vorgabe halten, vorerst keine Informationen daraus zu veröffentlichen. Nachdem in den letzten Tagen bereits immer mehr Screenshots den Weg ins Internet gefunden haben, gibt es mittlerweile sogar eine spielbare Raubkopie des Beta-Clients.
Vielleicht noch am harmlosesten ist der Leak des neuen Valve-Intros (siehe unten), das nun mit einer kleinen Animation aufwartet. In der Dateistruktur der Dota 2 Beta finden sich auch Verweise auf andere Valve-Spiele, darunter auch ein Ordner mit dem Namen "ep3" und einem nicht näher definierten "sob". Dass sich derartige Dateien darin befinden, sollte allerdings nicht überbewertet werden, da sich diese Einträge zeitlich nicht zuordnen lassen und mehrere Jahre alt sein können. An derselben Stelle befinden sich etwa auch Verweise auf Half-Life 2 und Team Fortress 2.
Das Half-Life Portal verfolgt eine Null-Toleranz-Politik bezüglich Raubkopien, Nutzer die Links oder Hinweise dazu posten werden umgehend gesperrt. Wir warnen auch alle Spieler davor, sich die geleakte Version herunterzuladen, da diese, abgesehen vom Beta-Status und den damit verbundenen Bugs, nicht dasselbe Spielerlebnis bieten kann wie die reguläre Version und möglicherweise einen falschen Eindruck vermittelt.
Letzte Chance: Noch einige Stunden ist Portal kostenlos über Steam erhältlich. Wer es noch nicht sein eigen nennt, hat nun die letzte Gelegenheit zuzuschlagen. In der Zwischenzeit sind auch weitere Details zur "Learn with Portals"-Aktion bekannt geworden. US-Präsident Barack Obama startete vergangenen Freitag die "Digital Promise"-Kampagne: "Es gibt keine Wunderwaffe wenn es um Bildung geht, aber Technologie kann ein mächtiges Werkzeug sein und Digital Promise hilft uns das Beste daraus zu machen." Valve beteiligt sich dabei unter anderem in Form eines Mapping-Wettbewerbs für Schüler, der nächstes Jahr über die Bühne gehen soll und mit 250.000 US-Dollar dotiert ist.
Valve-Chef Gabe Newell, der zu diesem Anlass ins Weiße Haus eingeladen wurde sagte gegenüber USA Today, dass er überrascht war von den Reaktionen der Lehrer, die Portal im Unterricht verwenden. "Sind wir nicht Feinde? Sind wir nicht Unterhaltung und ist das nicht das genaue Gegenteil von Bildung?"
Originalmeldung vom 16.09.2011:
Vor einigen Monaten hatte Valve eine Schulklasse bei sich zu Gast. Die Kinder arbeiteten damals mit dem Hammer-Mapeditor und erstellten eigene Levels für Portal, die sie dann sofort ausprobieren konnten. Was für viele Schüler ein großer Spaß war, beschäftigte sie gleichzeitig auch mit Dingen wie räumliches Vorstellungsvermögen, Teamwork, Physik, Mathematik und mehr. Immer öfter hat Valve seitdem gehört, dass kreative Lehrer Spiele wie Portal und Portal 2 in ihren Unterricht einbauen, um sonst schwierige Themen aufzulockern und das Interesse der Schüler zu wecken.
Aus diesem Grund startete das Entwicklungsstudio nun die Aktion "Learn with Portals" und diese hat auch einen positiven Nebeneffekt für alle anderen: Bis zum 20. September ist Portal erneut kostenlos verfügbar. Wer das Spiel in dieser Zeit in seinem Steam-Account freischaltet, behält es für immer in der Liste. Zwar dürften die allermeisten Leser Portal längst besitzen und durchgespielt haben, allerdings eignet sich die Aktion ja auch Freunden und Bekannten den Titel näherzubringen. Valve hat übrigens auch ein Video von dem Ausflug der Schulklasse im YouTube-Kanal veröffentlicht:
Von den zahlreichen Kritiken zum ersten Dual Reality-Release war wohl auch der Entwickler überrascht, sodass es schon nach kürzester Zeit zu einem zweiten Anlauf kam. Das ganze läuft noch immer unter dem Titel einer Techdemo.
Das Wechseln zwischen den Parallelwelten geschieht jetzt ganz einfach auf Mausklick, der Spieler muss vorher nur einmal die gewünschte Figur anvisiert haben, es sind nur noch selten mehr als zwei oder drei. Während die Basis-Manöver simplifiziert werden, heißt es bei der Lösung der Rätsel weiterdenken, denn in der neuen Version wurden Level hinzugefügt und bestehende umgebaut. Zusätzlich wurde der „Grabber“ eingeführt, der Objekte wie Sprungbretter und die Energiebälle transportieren kann.
Nicht nur die Versionszahl bezeugt, dass das Konzept immer noch in den Kinderschuhen steckt, seitens des Entwicklers seien vor allem weniger frustrierende Rätsel und Nutzerfreundlichkeit wesentliche Punkte für die Zukunft. Ein zu hoher Schwierigkeitsgrad sei allerdings nicht das Problem, „Ich glaube nicht, dass ein Puzzle nur entweder leicht oder schwer sein kann, sondern, dass die Spieler gut oder schlecht darauf trainiert sind.“
Wie auch schon in der Vorwoche geht der erste Platz der Steam-Verkaufscharts wieder an das Zombie-Spiel Dead Island. Kein anderer Steam-Titel konnte in den letzten sieben Tagen mehr Umsatz generieren. Gleich dahinter folgt das neu veröffentlichte Red Orchestra 2. Der Ego-Shooter spielt im zweiten Weltkrieg rund um die Kämpfe in Stalingrad und ist momentan ausschließlich über die Distributionsplattform von Valve erhältlich. Die Top 10 im Detail:
1.
Dead Island
2.
Red Orchestra 2
3.
Warhammer 40.000 Space Marine
4.
Deus Ex: Human Revolution
5.
Star Wars Collection
6.
Sid Meier's Civilization 5
7.
Call of Duty: Modern Warfare 3
8.
The Elder Scrolls 5: Skyrim
9.
Magic: The Gathering 2012 Complete Bundle
10.
Mount & Blade: Complete
Dead Island kann von Deutschland aus nicht im Steam-Shop gekauft werden. Da es sich allerdings um ein Steamworks-Game handelt, kann eine importierte Retail-Fassung (für etwa 35 Euro auf Amazon.de) in Steam aktiviert werden. Wie gewohnt sind auch wieder einige Titel aufgrund von Rabattaktionen in die Charts gerutscht, dazu zählt neben dem Star Wars-Paket auch Mount & Blade, das zur Zeit um 75 Prozent günstiger ist. Bis heute Abend 19:00 Uhr ist übrigens auch Mirror's Edge stark reduziert und kostet nur 2,50 Euro.
Die von J. R. R. Tolkien geschaffene Fantasiewelt Mittelerde dient immer wieder als Kulisse für Computer- und Videospiele. Anfang November ist es wieder soweit und mit Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden wird dieses Mal ein Rollenspiel veröffentlicht, dessen Handlung, welch Überraschung, im Norden der Weltkarte angesiedelt ist. Entwickelt wird es von den Snowblind Studios, die bisher allerdings noch keinen PC-Titel erstellt haben. Als Publisher fungiert Warner Bros. Interactive.
Wie nun bekannt wurde, wird sich die PC-Version Steamworks zu Nutze machen. Doch bis auf die Tatsache, dass jede Fassung somit über Steam aktiviert werden muss, gibt es keine weiteren Details dazu, welche Funktionen genau genutzt werden. Denkbar sind etwa Achievements und die Steam Cloud. Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden soll Anfang November veröffentlicht werden und ist mit einem Preis von 37 Euro auf Amazon.de vergleichsweise günstig.
Mit einem kürzlich veröffentlichten Update für Left 4 Dead 2 wurde nun auch die vierte von fünf Kampagnen aus Left 4 Dead 1 in das Nachfolgerspiel übernommen, als Beta-Version wohlgemerkt. Damit enthält der Zombie-Shooter nun fast alle offiziellen Maps des ersten Teils, lediglich "Crash Course", welches nur zwei Kapitel umfasst und 2009 als DLC erschienen ist, soll noch folgen. Mit dem Patch erhielt das erst kürzlich portierte "Blood Harvest" basierend auf dem Feedback der Spieler auch ein paar Änderungen. Der gesamte Changelog:
Death Toll campaign released
Fixed scoring in finale
Blood Harvest; The Bridge
Infected will spawn in front of the survivor team on their way to the Safe House.
Added Infected spawn locations on the hill by the Safe House.
Blood Harvest: The Train Station
Fixed exploit that allowed Infected team to trigger the onslaught.
Zur Frage nach dem Erscheinungstermin des finalen "Cold Stream" DLC äußert sich Valve im offiziellen Left-4-Dead-Blog. Den ursprünglich angestrebten Zeitraum "Ende des Sommers" würde man offenbar nicht mehr schaffen. Angesichts der momentanen Update-, Feedback- und Testrate sei ein Release um Halloween zu erwarten. Für die gleichnamige Kampagne "Cold Stream" sollen bald auch wieder Updates folgen, man würde aktuell mit Leistungsproblemen kämpfen, die es zunächst zu beheben gilt. Zum Schluss bedanken sich die Entwickler im Blog für das Feedback zu "Blood Harvest".