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    GESCHICHTE 

Diese Seite soll einen Einblick in die Entwicklung von Counter-Strike geben, angefangen bei den damals noch recht unbekannten und kleinen ersten Betas, über die Entwicklung von der Mod zum Spiel bis zur finalen Version 1.6.

Nach einigen Monaten Entwicklungszeit konnte das noch recht kleine Entwicklerteam um Cliffe und Gooseman am 19. Juni 1999 die erste Beta-Version seiner Mod veröffentlichen. In der gerade mal 7,5 MB großen Datei waren fast zehn Waffen und die Maps cs_siege, cs_mansion, cs_wpndepot, cs_prison enthalten - alle mit dem Geiselrettungsszenario. Die Rundenzeit dauerte acht Minuten, die Geiseln mussten per Tastendruck befreit werden und Waffen, Munition sowie Items mussten in separaten Menüs gekauft werden. Zudem hielt man die Waffen in der linken Hand, erst sehr spät wurde in diesem Punkt Abhilfe geschaffen. Angekündigt für spätere Versionen waren neben stationären Geschütztürmen das später dazugekommene Messer und ein Granatwerfer.

Menü der Beta 1 und Beta 2

Schon knapp eine Woche später wurden mit einem Patch auf Beta 1.1 viele Fehler beseitigt, dazu kamen die Karten cs_desert und die noch heute bekannte cs_assault; Beta 1.2 verfeinerte Counter-Strike durch mehrere Änderungen am Geld-System und den Waffen sowie die Einführung einer Freezetime, während in der Beta 2.0 neue Waffen kamen, darunter die AK-47, deren Preis schon ein paar Tage später (Beta 2.1) geändert wurde, und die Desert Eagle.

Menü der Beta 3

Viel Neues kam dann im September mit Beta 3.0 und 3.1. Neben dem schon oben erwähnten Messer sowie der P90 gab es zum ersten Mal die beliebte Weste-Helm-Kombination zu kaufen, genau wie auch eine "Concussion"-Granate, die Schaden verursachte und den Spieler blendete. Eingeführt wurde auch das Radio-System. Dafür wurde ein Spieler Commander und konnte damit grundlegende Taktiken ansagen, die die anderen Spieler bestätigen oder verneinen durften. Automatische Sounds beim Granatenwurf wurden in Beta 3 eingeführt, um mit dem Patch gestrichen zu werden und schließlich in Beta 4 zurückzukommen.

Ein wahrer Meilenstein ist die Beta 4 samt Patch. Damit sind jetzt weniger zwei neue Waffen oder die HE-Granaten gemeint, als der neue de_Modus. Das Bombenlegen konnte auf den noch heute gespielten Maps de_nuke, de_dust und de_prodigy ausprobiert werden. Die Geiselbefreier freuten sich dagegen über cs_station und viele Änderungen an den alten Maps. Ein paar Änderungen erfuhren auch die Waffen, neben den Schussmodi wurden diese jetzt jeweils nach Rundenende von der Map entfernt.

Menü der Beta 4
Menü der Beta 5

Einen Tag vor Heiligabend 1999 konnte sich die anwachsene Fan-Gemeinde über die Beta 5 freuen, an der neben dem Mod-Team die "Barking Dog Studios" beteiligt waren. cs_backalley und de_train konnten die Maps ergänzen, das HUD wurde komplett umgestaltet und mit Icons für Kauf- und Geiselbefreiungszonen sowie Bombenplätzen erweitert. Radikale Änderungen erfuhren die Spielmodi. Die Bombe konnte nun per normaler Schusstaste statt per Bomben-Taste gelegt werden - und das auch nur noch in den Bombenzonen. Die CTs bekamen das Entschärfungskit als Item, die Fortschrittsanzeige kam und nicht zuletzt kann das C4 seitdem an Teamkameraden weitergegeben werden. Während die Spieler von Anfang an die Geiseln per Druck auf eine Taste befreiten, geht das jetzt automatisch durch Laufen in die Rettungszone und die Beobachtungsmodi kamen. Dagegen hatten die neue Schrotflinte und die wiedereingeführte Freezetime eher geringe Auswirkungen.

Am 10. Januar 2000 wurde die Beta 5.2 released und behob einige Bugs - diese gilt bis heute unter einigen Spielern als beste Counter-Strike-Version.

Der Grund für diese Beliebtheit ist vor allem, dass Beta 6.0 die Geschwindigkeit der Spieler verringerte. Die neuen Player-Models, Radio-Befehle und Waffen inklusive des wieder eingeführten Nachtsichtgerätes waren relativ unwichtig gegen die Spielmodi Assassination/Mord (as_) und Escape/Ausbruch (es_), die auch die Einführung der Maps es_jail, es_frantic as_oilrig und as_riverside bedingten. Dank de_riverside durfte man zudem per Zug zu den Bombenplätzen fahren, de_fang und cs_747 waren eher Standard. Außerdem ging mit der Option, die Waffen jetzt auch rechts zu halten, ein lange gehegter Wunsch vieler Fans in Erfüllung. Zwei Patches änderten wiederum nur Kleinigkeiten.

Menü der Beta 6

Fast genau ein Jahr nach der Beta 1 war am 5. Juni 2000 die Beta 6.5 draußen, der der obligatorische Patch auf 6.6 folgte. Die nicht in die typische Nummerierung passende 6.5 erklärt sich durch äußere Einflüsse, genauer den damaligen Half-Life-Patch 1.1.0.0. Dieser brachte ein neues Networking-System und machte auf einen Schlag alle alten Mods unspielbar. Immerhin brachte 6.5 Counter-Strike nicht nur wieder zum Laufen, sondern fügte auch die Rauchgranate und hinzu. Noch einmal wurden die Zuschauermodi erweitert und der "Gorilla Warface" fand seinen Weg in die Version. Bei den Maps kamen as_forest, as_tundra im Austausch gegen as_riverside, daneben auch de_cbble, de_aztec, cs_italy und cs_estate als cs_mansion-Remake. Während der as_Modus also Zuwachs bekam, wurde das Escape-Szenario mit dem Rauswurf der gut gemachten und als Gefängnis glaubwürdigen es_jail und der großen U-Bahn-Stations in es_frantic stark geschwächt, der neue Vertreter es_trinity war nicht beliebt genug, um den Modus in den offiziellen Maps zu halten.

Menü der Beta 6.5 und Beta 7

Beta 7.0 konnte mit den Dual Berettas und einem neuen Player-Model aufwarten, das Kaufen konnte von nun an per VGUI-Menü erledigt werden. Die VIP aus dem as_Szenario war dank der ihr von nun an gegönnten USP nicht mehr ganz so wehrlos wie nur mit dem Messer. Neue Maps waren cs_office, as_highrise, cs_arabstreets, de_foption (mit gleich drei Bombenplätzen) und de_vegas. Ob man de_jeepathon2k auch dazu zählen kann, liegt am Betrachter, denn diese sollte nur die neu eingeführten Fahrzeuge testen. Diese wurden schließlich in Beta 7.1 auch auf cs_siege genutzt - ein APC stand den CTs zur Verfügung. Richtig erfolgreich war das aber nicht, nachdem das Fahrzeug aus cs_siege wieder verschwand, kamen diese nicht mehr zurück.

Am 8. November wurde Counter-Strike 1.0 freigegeben, zusätzlich gab es auch die erste Kauf-Version mit zusätzlichen Trainings-Missionen. Somit konnte das Team sein in Beta 1 geäußertes Ziel, die finale Version vor Team Fortress 2 oder Quake 3 zu releasen, erfüllen. Immerhin drei neue Waffen - die UMP 45 von Heckler & Koch, die FN Five-Seven und die SIG SG-550 - lieferte diese Version, daneben wurden die Player-Models überarbeitet.

Etwas weniger als ein halbes Jahr später erschien dann die 1.1. Augenscheinlichste Verbesserung war die Einführung des Spectator-Modes, daneben wurden nochmal die Models verbessert und viele weitere kleine Änderungen und Fixes durchgeführt. Neu in die Mapliste aufgenommen wurden bekannte Karten wie cs_thunder, de_vertigo, de_inferno, de_rotterdam und de_dust2, die nach und nach zur erfolgreichsten CS-Map wurde.

Menü der Mod-Versionen 1.0 bis 1.5
Menü der Kauf-Versionen 1.0 bis 1.5

Eine Version 1.2 gab es nur für die Kaufversion von Counter-Strike, nicht aber für die Mod-Version. Der Grund ist einfach: Diese brachte den CS-Käufer Deathmatch Classic, und das bekamen die Nutzer der Mod-Version schon durch einen Half-Life-Patch.

Wieder für alle CS-Spieler war der Patch auf Version 1.3. Dieser ermöglichte die Kommunikation per Mikro und verbesserte den Spectator-Modus und das Punkteboard. Zugunsten des Realismus konnte man seit 1.3 die Radiobefehle naher Gegner hören. Auch wichtig: Endlich war das Startgeld änderbar.

Mit 1.4 machte Counter-Strike einen großen Schritt. Zum Einen war diese testweise über das noch ganz neue Steam verfügbar (einen Account durfte man sich mit Hilfe eines offiziellen Keygenerators erstellen) und zum Anderen nahm sich Valve der Cheat-Problematik an und fügte ein eigenes Schutzsystem hinzu, davor wollten die Punkbuster-Macher ihre Unterstützung für HL beenden. Daneben gab es eine ganze Reihe Verbesserungen an HLTV. Bis auf die neuen Maps cs_havana und de_chateau waren die weiteren Änderungen vor allem im Detail und in vielen Bug-Fixes zu finden.

Version 1.5 brachte am 6. Dezember 2002 die Map de_piranesi und die Mod Ricochet als neuen Content mit. Sonst wurden vor allem Bugs gefixt und Probleme behoben, und zwar erfolgreich, weshalb 1.5 noch heute von nicht wenigen Spielern als beste CS-Version angesehen wird.

Counter-Strike 1.6 ist streng genommen nicht eine Version, sondern fasst alle Patches und Updates zusammen, die in der Nachfolge von 1.5 über Steam erschienen sind. Diese brachten insgesamt eine Menge Änderungen, darunter komplett neue Menüs, den umstrittenen Schild bei den Waffen, sowie schließlich die Ingame-Werbung. Außerdem wurden innerhalb der CS 1.6-Entwicklung viele kleine Änderungen vorgenommen und die aufgetretenen Bugs behoben.

Menü der Steam-Version 1.6

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