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Steam

GoG kritisiert Sales, Indies widersprechen

17.04.2012 | 10:54 Uhr | von Trineas
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26 Kommentare
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Die Distributionswebsite GoG.com, ursprünglich darauf spezialisiert, Spieleklassiker aus den 1980er und 1990er-Jahren zu veröffentlichen, verkauft seit kurzem auch aktuelle Titel und steht somit in direkter Konkurrenz mit Steam. In einem Interview, das im Zuge dieser Umstellung mit Rock, Paper, Shotgun geführt wurde, kritisierte das Unternehmen die Spieleplattform von Valve oder besser gesagt die häufigen Rabattaktionen von Steam: "Wenn Spiele mit zu großen Preisnachlässen verkauft werden - man sieht hier und da oftmals Rabatte über 80% - sendet man eine Botschaft an die Gamer. Vereinfacht ausgedrückt: Dieses Spiel ist nicht viel wert."

GoG.com räumt zwar ein, dass Entwickler "abertausende Verkäufe" erzielen können, wenn es günstig ist, sie würden aber "den Langzeitwert ihrer Marke schädigen", da Spieler immer auf die nächste große Rabattaktion warten würden. Nicht nur die Macher der Spiele, auch die Käufer selbst sieht das Unternehmen gefährdet: "Hohe Preisnachlässe sind auch schlecht für die Spieler. Wenn jemand ein Spiel kauft, das er oder sie nicht will, nur weil es im Angebot ist, werden sie dazu trainiert, schlechte Käufe zu tätigen und lernen ebenfalls dabei, dass Spiele keinen Wert haben." In einem Artikel von The Penny Arcade Report widersprechen allerdings einige Indie-Entwickler den Aussagen von GoG.

Ichiro Lambe, Macher des Indie-Hits AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!!, erinnert sich an eine Diskussionsrunde an der er kürzlich teilnahm: "Jemand beschwerte sich, dass Spieler nicht dazu bereit sind, genug zu bezahlen, um uns Entwickler zu unterstützen und meine Antwort war: Na und? Das ist nicht deren Job." Sein Fazit: "Ich kann mich über niedrige Preise aufregen oder ich kann mich darauf einstellen, wieviel Leute gewillt sind, für meine Werke zu bezahlen. Ich mache lieber das Letztere." Ähnlich sieht das auch Mike Ambrogi, Entwickler des Titels Jamestown.

Zitat:
Original von Mike Ambrogi

On the first day of the Steam summer sale, we earned more money than Jamestown’s entire earnings up to that point times three. The importance of those events to our company’s surivival can’t be overstated, and because we are poor, our survival is predicated on that kind of short-term thinking.


Am ersten Tag des Steam Summer-Sale hat das Indie-Studio dreimal mehr verdient, als mit allen Verkäufen seit dem Release zusammen. Auch Ambrogi ist besorgt, dass Spiele an Wert verlieren, sieht das allerdings weniger im Zusammenhang mit dem Preis als mit der schieren Anzahl. "Jeder hat eine Liste an Spielen im Kopf und eine Liste an Spielen auf der Festplatte und bei vielen Spielern sorgen Rabattaktionen nicht einmal dafür, dass dein Spiel gespielt wird. Sie sind ein Weg, um dein Spiel von der Liste im Kopf der Spieler auf die Liste ihrer Festplatte zu bringen." Er geht davon aus, dass wenn alle Indie-Entwickler plötzlich aufhören würden, an Rabattaktionen teilzunehmen, weniger Geld in diesen Bereich der Spielebranche fließen würde und deutlich weniger Indie-Studios in der Lage wären, ihre Investitionen wieder einzuspielen.

Kommentare (26)
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# 1
Trineas
ON
Zwei Dinge die man noch bedenken sollte:

1. Ist die Kritik von GoG etwas unfair, weil sie völlig vernachlässigt, dass Steam auch viele Spiele für 30, 40, 50 und sogar 60 Euro verkauft und da selbst bei einem Rabatt von 50 oder 75 Prozent immernoch einiges übrig bleibt. Bei GoG kosten die meisten Titel fünf bis zehn Euro, die Hürde für den Käufer ist also schon von Anfang an mal um einiges niedriger.

2. Am Ende des Penney Arcade-Artikel schreibt der Autor, dass Steam ja nicht nur eine Verkaufsplattform, sondern auch eine Art soziales Netzwerk ist. Jeder sieht was seine Freunde spielen und deshalb ist alleine die Verbreitung eines Titels bereits wieder eine Werbung dafür die zu zusätzlichen Verkäufen führt. (Das ist ja auch der Grund, wieso die Verkaufszahlen von Spielen nach Rabattaktionen höher sind als davor.) Entsprechend hat mir auch das Fazit gefallen:

It’s not good business for a competitor like GoG.com to admit how powerful and mutually beneficial the deep discounts that Steam promotes can be to both Valve and developers, but the issue is much more complicated than claiming low prices “devalue games.” Valve has created an ecosystem where companies can charge much less for their games, make much more, and the customer gets to buy and enjoy more games.
Post 17.04.2012, 10:56 Uhr
# 2
SmilerGrogan
ON
Das Fazit ist wirklich sehr treffend. Viele Spiele hätt ich mir wahrscheinlich gar nicht gekauft, wenn sie nicht einmal irgendwann als Deal gekommen wären. Und andere Spiele kauf ich auch zum Vollpreis, weil ich mich lang drauf gefreut hab.

Und es ist ja meistens auch nicht so, dass ein Spiel bei Steam schon nach wenigen Wochen mit 75-90% Rabatt angeboten wird. Dort ist es ja auch oft zeitlich sehr abgestuft. Erst 25%, später irgendwann 40-50%. Und je nach Spiel noch später mit mehr Rabatt.
Post 17.04.2012, 11:02 Uhr
# 3
s3m1h-44
ON
Das stimmt. Ich habe so gut wie kein Spiel ohne Rabattaktion gekauft aber ohne Rabattaktion hätte ich auch keins gekauft und hätte ganz viele Spiele illegal. Dank Valve bin ich überhaupt dazu gekommen Geld auszugeben für Spiele. Also haben Spiele durch die Rabattaktionen einen Wert für mich bekommen. Zwar ein geringer aber hauptsache ein finanzieller Wert.
Post 17.04.2012, 11:20 Uhr
# 4
qu4d
ON
Kleine Korinthenkackerkorrektur: es heisst nur noch gog.com und steht nicht mehr für good old games. GoG ist nicht mehr akkurat.

@Inhalt: die Kritik sehe ich ebenfalls nicht für gerechtfertigt. Besonders die Aussage zum angeblichen Wertverlust von Spielen finde ich naiv, da der Wert eines Spiels immer rein subjektiv ist und nicht irgendwie berechnet werden kann.
Post 17.04.2012, 11:32 Uhr
# 5
ReBoot
ON
Ein Händler beklagt sich und ein Spielestudio beschreibt, dass es denen wegen dem, was der Händler beklagt, gut geht. Ich sage mal, das Spielestudio ist wichtiger, als der Händler.
Post 17.04.2012, 12:04 Uhr
# 6
zyntex
ON
Viel schlimmer sind m.E.n. die ganzen Bundles die es mitlerweile gibt.
Post 17.04.2012, 12:26 Uhr
# 7
Fuffie
ON
Es ist lange her, dass ich mir ein Spiel auf Steam zum Einführungspreis (ohne Rabatt) gekauft habe; das müsste wohl Orcs must die! gewesen sein. Da es bei den Holiday Sales, Daily-, Midweek- und Weekend-Deals praktisch immer mehrere Spiele gibt, die ich mir kaufe, bin ich so immer versorgt und hätte für einen neuen Titel gar keine Zeit.

Einige Spiele würde ich auch nicht spielen, wenn es sie nicht auf Steam geben würde. Aktuelles Beispiel ist da AoE:O. Ich wusste zwar, dass es Free to Play ist, aber irgendwie ist die Existenz so neben mir her geschwommen. Durch den Release über Steam habe ich es ausprobiert und nach einem Tag auch das All-in-Wonder Bundle gekauft, welches ich wohl ohne Steamrelease nie gekauft hätte.
Post 17.04.2012, 13:05 Uhr
# 8
s3m1h-44
ON
@qu4d:
Genau das meinen die doch. Dadurch, dass die Spiele immer vergünstigt werden, würden die Käufer die Spiele als wertlos ansehen (subjektiv) und wenn das immer öfter passiert, werden Käufer bei immer mehr Spielen auf Rabattaktionen warten.
Post 17.04.2012, 13:25 Uhr
# 9
phreazer
ON
Zitat:
Original von zyntex

Viel schlimmer sind m.E.n. die ganzen Bundles die es mitlerweile gibt.


Was ist daran schlimm? Für die Entwickler stellen sie eine gute Plattform dar um ihre Spiele zu verkaufen. Denke nicht, dass ein Indieentwickler eines Morgens einen Pferdekopf im Bett findet, wenn er sein Spiel nicht in einem Bundle anbieten will.

Man muss auch sehen, dass es etliche Indiespiele gibt und viele davon sind halt auch nichts Besonderes. Für die richtig guten Indiespiele sind schon ~20 € angemessen, aber es gibt auch etliche, die keine 10 € Wert sind. Insgesamt ist es bei mir auch so, dass ich wohl häufiger Spiele kaufe, wie zur Zeit vor dem umfangreicheren Angebot im Steam-Shop, allerdings auch zu einem niedrigeren Preis.

Bei Gog ist es ja außerdem so, dass sie primär alte Schinken verkaufen oder schöner ausgedrückt "Klassiker". Da hat es auch einige Spiele dabei, die für 9,99 USD angeboten werden, obwohl sie schon oft reduziert oder auf einer Heft-CD angeboten wurden, obwohl das Entwicklungsstudio schon lange nicht mehr existiert und obwohl der Titel schon alt ist und man ihn womöglich ohnehin schon im Regal stehen hat.

Und Spiele haben nun mal einen ziemlich schnellen und hohen Wertverlust, wenn es sich nicht gerade um den jeweiligen Multiplayerkracher des Jahres handelt.
Post 17.04.2012, 13:35 Uhr
# 10
Allusion
ON
Pure Neiddebatte. Steam ist ein Segen für Spieler, Entwickler und für die gesamte Spieleindustrie (weniger Schwarzkopien). Nur weil andere Händler dadurch kein Stück vom Kuchen abbekommen, suchen sie dann irgendwelche abstrusen Argumente gegen Valve, wie im Artikel oben. Armselig...
Post 17.04.2012, 13:36 Uhr
# 11
Frohman
ON
CODMW3 kostet immer noch 59,99€, ist für mich aber keine 5€ wert. Im Gegentsatz zu u.a. auch Indiespielen. Also ich frag mich zwar manchmal auch warum die Indieleute das teils echt spott billig verhöckern, aber direkt von Preis auf Wertlosigkeit schließe ich oft nur bei alten oder schlechten Titeln.

Gruß
Frohman
Post 17.04.2012, 14:08 Uhr
# 12
Dienstbier
ON
Also laut gog ist es besser völlig aus der Luft gegriffene Preise zu setzen, damit das Spiel zum Luxusgut avanciert?
Post 17.04.2012, 15:20 Uhr
# 13
λ Blutspender λ
ON
Meiner Meinung nach ist der Standard-Preis bei den bekannten Vollpreisspielen (also circa 50€) zu hoch. Ich kaufe schon seit Längerem nur sehr selten Spiele zu diesem Preis, meistens als Vorbestellung (was dann eventuell noch einen Rabatt oder zusätzliche Spiele beeinhaltet (wie zum Beispiel bei Max Payne 3, wo Teil Eins und Zwei "gratis" dabei waren. Meiner Rechnung nach hat Teil 3 hier also 30€ gekostet (1 und 2 kosten jeweils 10€).).

Und wer Spiele kauft, die ihn nicht interessieren, nur weil sie billig sind ist selbst schuld.
Post 17.04.2012, 15:30 Uhr
# 14
TheCaptain
ON
Zitat:
Original von Frohman

COD3 kostet immer noch 59,99€, ist für mich aber keine 5€ wert.


CoD3 ist konsolenexklusiv und für weitaus weniger Geld zu haben.
Post 17.04.2012, 15:36 Uhr
# 15
Zidane
ON
Zitat:
Original von TheCaptain

Zitat:
Original von Frohman

COD3 kostet immer noch 59,99€, ist für mich aber keine 5€ wert.


CoD3 ist konsolenexklusiv und für weitaus weniger Geld zu haben.


Natürlich meint er Modern Warfare 3.
Post 17.04.2012, 15:42 Uhr
# 16
itsamess
ON
Zitat:
Original von s3m1h-44

Ich habe so gut wie kein Spiel ohne Rabattaktion gekauft aber ohne Rabattaktion hätte ich auch keins gekauft und hätte ganz viele Spiele illegal. Dank Valve bin ich überhaupt dazu gekommen Geld auszugeben für Spiele.


Meiner Meinung nach sprichst du hier DEN entscheidenden Punkt an. Ich habe viele Freunde die sich vor ihrer steam zeit die Raubkopien nur so hin und her tauschten.Seit der steam Nutzung ein Rückgang um 100%. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Einzelfälle sind.
Post 17.04.2012, 15:54 Uhr
# 17
SolidFake
ON
"Jeder hat eine Liste an Spielen im Kopf und eine Liste an Spielen auf der Festplatte und bei vielen Spielern sorgen Rabattaktionen nicht einmal dafür, dass dein Spiel gespielt wird. Sie sind ein Weg, um dein Spiel von der Liste im Kopf der Spieler auf die Liste ihrer Festplatte zu bringen."

Traurig, aber wahr, ich kauf sehr oft Indie games wenn sie vergünstigt sind, allerdings habe ich nachher einfach nie die Zeit sie auch wirklich zu spielen :(
Von allen Spielen die auf meinem steam account rumlungern hab ich vielleicht 70% angespielt, und höchstens 40% einmal durchgespielt, 30% davon habe ich nie angerührt :S
Post 17.04.2012, 16:14 Uhr
# 18
huso3000
ON
Wie schon einige geschrieben haben, ohne Rabattaktionen hätte ich das ein oder andere Spiel überhaupt nie gekauft. Und was ist nun besser - etwas weniger oder überhaupt nichts an einen Spiel zu verdienen?
Post 17.04.2012, 17:56 Uhr
# 19
Sven58
ON
Zitat:
Original von itsamess

Zitat:
Original von s3m1h-44

Ich habe so gut wie kein Spiel ohne Rabattaktion gekauft aber ohne Rabattaktion hätte ich auch keins gekauft und hätte ganz viele Spiele illegal. Dank Valve bin ich überhaupt dazu gekommen Geld auszugeben für Spiele.


Meiner Meinung nach sprichst du hier DEN entscheidenden Punkt an. Ich habe viele Freunde die sich vor ihrer steam zeit die Raubkopien nur so hin und her tauschten.Seit der steam Nutzung ein Rückgang um 100%. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Einzelfälle sind.


In der Tat. Mir geht es genauso. Mittlerweile lade ich nur noch sehr selten Spiele herunter und wenn dann nur um sie vorher auszuprobieren. Legend of Grimrock z.B. hat als Systemvorraussetzungen mindestens 2 GB RAM angegeben. Ich habe aber nur 1 GB. Und siehe da, es läuft einwandfrei, ich muss die Grafik nichtmal ganz runter stellen um es flüßig spielen zu können. Einen Tag später habe ich es mir dann gekauft.
Post 17.04.2012, 20:01 Uhr
# 20
Nietsewitch
ON
GoG.com soll sich einfach der Konkurrenz stellen und nicht rumjammern.
Post 17.04.2012, 21:50 Uhr


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